streben
Hallo..
Ich habe das schon seit Ewigkeiten, dass ich quasi schlafe, oder ich mich im
Halbschlaf befinde (was weiß ich

) und mich die ganze Nacht bewegen,
winden, drehen, umlegen und verrenken spüre.. Es ist als ob mein Bewusstsein
da immer und immer wieder kurz einsetzt und mir sagt: "Verdammt nochmal,
bleib endlich still liegen!" Als ginge ich mir im Schlaf selbst auf die Nerven..
Wenn ich dann nachts oder eben am nächsten Morgen aufwache tut mir
alles weh, weil ich die ganze Nacht verkrüppelt lag und nie zur Ruhe kam neben
dem ohnehin schon recht kurzen, albtraumreichen, ggf. unterbrochenen Schlaf.
Ist das "normal", dass einen die körperliche Unruhe so bei Verstand halten kann,
dass man sie während man eigentlich weggetreten sein müsste wahrnehmen kann?
Habt ihr ähnliche Erfahrungen oder vielleicht sogar Tipps?
AlmostDead
Ich glaube schon, dass das sein kann.
Ich drehe, verwinde und verrenke mich auch immer in der Nacht, jedoch ohne es zu merken.
Wenn man jedoch nur einen leichten Schlaf hat, kann man das schon spüren, denke ich mal so o.o
CaveCanem
ich kenn das eher, wenn ich einschlafe..
bzw. kannte.
früher musste ich mich immer in den schlaf "rollen" und "wiegen", sonst konnte ich nicht einschlafen. jetzt reicht füße wackeln schon... auf jeden fall bin ich grundsätzlich beim einschlafen irgendwie in bewegung.
naja und beim schlafen selbst, da merke ich es höchst selten, dass ich mich bewege. was ich aber oft spüre im schlaf ist, wenn ich mit den zähnen knirsche (mach ich leider ziemlich oft

), da "träum" ich dann gleichzeitig davon u dass mir die zähne dabei rausbrechen oder dass ich versuche, damit aufzuhören aber das geht irgendwie nicht.
oder ich zucke so rum mit den füßen, davon wach ich ziemlich oft auf.
dass man die bewegung im schlaf so mitbekommt, bedeutet wohl, dass du nicht richtig tief schläfst und wohl auch nicht so ausgeruht bist, weil dein bewusstsein ja nicht ganz abschalten konnte.
streben
| Zitat: |
Original von CaveCanem
dass man die bewegung im schlaf so mitbekommt, bedeutet wohl, dass du nicht richtig tief schläfst und wohl auch nicht so ausgeruht bist, weil dein bewusstsein ja nicht ganz abschalten konnte. |
Ja, genauso ist es.
Ich fühle mich nach dem Aufstehen auch oft so, als hätte ich die ganze
Nacht lang Sport getrieben..
Mir ist aufgefallen, dass das mit dem hochgefahrenen Bewusstsein und den
heftigen Bewegungen insbesondere zum Morgen hin zunimmt.
Ist vielleicht etwas mit meinem REM-Schlaf nicht in Ordnung?
Normalerweise ist man in dieser Zeit ja wie "gelähmt"... vielleicht ist das
bei mir aus irgendwelchen Gründen ja nicht der Fall und daher bin ich
körperlich so aktiv.
Ist aber bloß eine Idee..
Eis
Hmm. So fühlt sich mein Schlaf ebenfalls sehr häufig an.
Zunächst habe ich das Gefühl, gar nicht wirklich zu schlafen,
sondern eigentlich noch wach zu sein.
Sehe meine Umgebung irgendwie noch immer vor mir.
Manchmal spüre ich, dass ich die Augen im Schlaf aufreiße,
trotzdem komme ich nicht richtig zu Bewusstsein.
Bin dennoch nicht richtig da.
Bemerke jede Bewegung, die ich mache.
Links, rechts, Bauch, Rücken, Seite.
Manche Zeit überkommt mich sogar das Gefühl,
dass ich aus dem Bett aufstehe.
Ob das aber Wirklichkeit ist, kann ich nicht beurteilen,
da ich beim Aufwachen am nächsten Morgen
oder in der Nacht immer in meinem Bett liege.
Höre Geräusche, Stimmen meiner Eltern.
Es ist, als wäre ich im Schlaf bei Bewusstsein,
aber trotzdem nicht wach.
Schwierig zu erklären.
blacksun
kenne das auch. weiß allerdings auch, dass ich dann nicht wirklich schlafe. wenn ich will, kann ich dann auch aufstehen, da ich eigentlich wach bin. tiefschlafphasen sind äußerst selten geworden und erreiche sie eigentlich nur noch, wenn der körper - und vor allem die psyche nicht mehr kann.
habe immer das gefühl geistig ständig präsent zu sein und nur der körper würde gern seine ruhephasen einhalten wollen.
hockman24
Habe solche Erfahrungen im Halbschlaf mitgemacht. Vor allem sind dann zuckungen und ein Schweißnasses erwachen auch meist nicht mehr weit davon entfernt.
streben
| Zitat: |
Original von hockman24
Habe solche Erfahrungen im Halbschlaf mitgemacht. Vor allem sind dann zuckungen und ein Schweißnasses erwachen auch meist nicht mehr weit davon entfernt. |
Als Halbschlaf würde ich das garnicht mal wirklich bezeichnen.. Eher so, als ob
ich neben dem Träumen noch einen kleinen Ausblick auf meinen Körper habe,
der eben meist außer Kontrolle gerät. Zuckungen habe ich selten, wenn
überhaupt (bewusst) in der Einschlafphase. Da schrecke ich auch oft mehrmals
hoch oder habe so ein akkustisches "Wummern" im Kopf.
Schwitzen habe ich bislang nicht wirklich mit den heftigen Bewegungen in
Verbindung gebracht.. dachte das liegt eher an Albträumen oder was auch
immer. Ist aber bloß eine Vermutung, genau kenne ich mich da nicht aus.
hockman24
@sterben
Dise Symptome habe ich erst seit kurzem, vielleicht setzte ich mich selbst mitunter unter mehr Druck als ich aushallte. Zumal Diese nicht jede Nacht erscheinen und Träumen tue ich schon lange nicht mehr. Zumindest nicht, dass ich mich daran errinnern kann.