gebt ihr jmd darfür die schuld

venus
..... dass ihr euch nicht oder nur wenig wehren könnt...
ja ich gebe eine teil schuld meinen eltern weil sie immer versucht haben mit vorallem *bösen* sachen fern zuhalten und mir nie was zugetraut haben- bis heute nicht...und auch immer wurde mir gesagt *sei nett , nich vorlaut..* und was hab ich heut davon...... Augen rollen
AlmostDead
Ich wurde nie wirlkich gemobbt,
allerdings würde ich die Schuld an niemanden abschieben,
sofern ich mich nicht wehren könnte.
Charakter und Verhalten werden zu 80% vererbt.
streben
Zitat:
Original von AlmostDead
Charakter und Verhalten werden zu 80% vererbt.

Zu 80 Prozent?!
Und was ist mit Erziehung? Dem Umfeld und den Umständen, die sich im Laufe
eines Lebens ergeben? geschockt So pauschal kann man bestimmt nicht von 80%
sprechen, oder?

@ Topic
Nein, ich persönlich gebe niemandem die Schuld dafür, still zu sein, mich
ausgeliefert zu fühlen und mich eben nicht wehren zu können. Ich fühle mich
für all dies selbst verantwortlich und weiß, dass ich mich aufgrund vieler
Faktoren so entwickelt habe.
mdr
hm.. so direkt gebe ich wohl niemandem die schuld.. (ich hab mich ja auch gewährt, es hat nur irgendwie nichts gebracht..)
AlmostDead
Zitat:
Original von streben
Zitat:
Original von AlmostDead
Charakter und Verhalten werden zu 80% vererbt.

Zu 80 Prozent?!
Und was ist mit Erziehung? Dem Umfeld und den Umständen, die sich im Laufe
eines Lebens ergeben? geschockt So pauschal kann man bestimmt nicht von 80%
sprechen, oder?

Hm.. Da gibt es ja verschiedene Ansichten zu.
Pädagogischer Optimismus (Tabula rasa):
Der Mensch kommt als "leerer Tisch" zur Welt
und wird allein von seiner Umgebung und Erziehung geprägt,
während die Gene eine sehr untergeordnete Rolle spielen.
Dann der pädagogische Pessimismus:
Charakter, Verhalten, Stärken und Schwächen sind vererbt und kaum veränderbar.
Ich vertrete die Meinung vom Pessimismus,
die objektive Ansicht ist allerdings ein Mittelweg aus beidem.
Was ich irgendwie nicht verstehe.
Ich habe sehr identische Talente und Charaktermerkmale
wie bsp. meine Cousine (die mir zudem ziemlich ähnlich sieht).
Und das, obwohl wir in einem komplett anderen Umfeld aufgewachsen sind.
Außerdem frage ich mich, wieso dann Menschen für Mathe stundenlang lernen und trotzdem keine gute Note schreiben..
Ich sage, dass es an den Genen liegt.
momo1981
Meine Eltern haben mich sehr streng erzogen und es ingesamt etwas übertrieben. Meine Mutter hat eine ganze Reihe Erziehungsbücher und ich glaube sie hat vieles was da drin steht an mir ausprobiert. Leider mit geringem Erfolg großes Grinsen

Aber ich würde nicht sagen, dass meine Eltern oder sonstwer an irgendwas schuld ist. Schuld ist ein großes Wort, was oft leichtfertig verwendet wird. Ich glaube, alle Menschen, die unseren Lebensweg kreuzen uns mehr oder weniger beeinflussen. Aber am Ende sind es immer noch wir selbst, die handeln. Und dabei distanzieren wir uns oft bewusst von den Menschen, die uns geprägt haben.
CaveCanem
ja, klar. den "mobbern" zum beispiel könnt man die schuld mal so geben. oder denen, die einem da nicht geholfen haben.

immerhin haben diese arschlöcher einen dazu gebracht, sich selbst zu verachten. und nebenbei noch dafür, dass man mehr schweigt als man sollte.
ich gebe doch nicht MIR die schuld, weil andere scheisse zu mir waren und sind u ich mich deswegen nicht wehren kann. zumindest nicht, solange ich rational denke Augen rollen
von den eltern zum "benehmen" getrimmt, zum schweigen gebracht ... von wegen "sei nicht so vorlaut" "halt deine freche klappe", von den lieben mitschülern verarscht wegen gewisser gesichtsmerkmale, die ich hier nicht äussern will... ja, die GENETIK ist schuld, dass ich aussehe wie ich aussehe. aber ich? nee. ich hab mir meine fresse nicht ausgesucht. .. nicht wehren konnte ich mich, weil ich erst nichtmal schnallte, was die eigentlich von mir wollten und später keine ahnung hatte, was man da sagen soll um sich zu wehren und noch später zu hören bekam, dass die ja sicher ihre gründe hatten, mich zu ärgern, sonst hätten sies ja nicht getan, ich müsse also irgendwas gemacht haben.
war zu nem zeitpunkt, wo ich schlichtweg NICHTS tat. nichts.ich redete nicht, heulte nicht (mehr), wenn die wieder anfingen.
einmal, recht am anfang wehrte ich mich, trat dem typen in den arsch. aber daraufhin bekam ich ärger.
man sagte mir ich solle es ignorieren. klar, wenn einem zum heulen ist, dann unterdrückt man seine gefühle, ganz einfach. wie dem auch sei, man lernt, dies zu tun. denn wenn man heulte, machte man es noch schlimmer, man wird mehr ausgelacht oder bekommt auf die schnauze mit den worten "hör auf, hier rumzuheulen!"
also lernt man es. und... endet da, wo ich bin.
depressiv, verängstigt (unter fremden, besonders jugendliche und autoritäten) gestört, misantroph ^^

ich bin nicht depressiv geboren, also bin ich nicht schuld daran, dass ich ich angst vor bestimmten gruppen von "mensch" habe. das wurde mir gelehrt. von MENSCHEN. von jugendlichen und autoritäten.

ich sehe es rein logisch betrachtet nicht ein, mir die schuld zuzuweisen. wobei schuld immer ein "unwort" war, ich durfte nie "anderen die schuld geben" wenn es mir sclecht ging, aber gleichzeitig gaben die leute die mir das weismachten, die SCHULD. also tu ich dies nun auch. mit denen, die es sicher eher verdient haben als jemand, der eingeschüchtert wurde und verängstigt, verschreckt ist und sich nicht wehren kann/konnte.

und da spreche ich von allen, die diesen mist erlebten. alle, die hier sich sebst die schuld gaben. denn sie sind es mit sicherheit NICHT. gewisse verhaltensregeln lernt man, die sind nicht angeboren.
Marika
ich weiss nicht, wieso ich so schüchtern war und bin. Mein Kliniktherapeut meinte, ein gewisses Mass an Schüchternheit kann angeboren sein - und der Umgang im Leben prägt einen dann. Entweder man wird noch schüchterner/sozialphobisch, oder man bleibt halt eher eine introvertierte Person, die aber sonst ganz gut mit Menschen umgehen kann, wenn es sein muss.
Ich bin von klein an immer wieder Ziel von Hänseleien und Mobbing gewesen. Woran es liegt - ich weiss es nicht. Ich schätze, es war ne Mischung aus allen möglichen Faktoren. Ich weiss nicht, wie meine Eltern in meinen frühen Kindesjahren zu mir waren.
Deswegen kann ich irgendwie auch nicht sagen "meine Eltern sind schuld. Hätten sie mal dies und das und jenes getan!". Weil ich es letztendlich nicht weiss.
Mich nervt diese Unwissenheit.

Möchte mich Cave aber anschliessen - die Mobber sind die Hauptschuldigen. Auch wenn gerne immer noch so getan wird - es gibt keinen Grund, jemanden mobben zu "müssen". Punkt.
Chronalis
Also dafür, dass ich mich nie gewehrt habe? Naja, ich wurde eigentlich nie richtig gemobbt. Aber es gab schon einige Menschen, die mich aus irgendwelchen Gründen nicht leiden konnten.
Naja, ich habs eingesteckt, konnte damit nicht umgehen, habe nicht oder selten gekontert, hatte in meinen Augen sowieso keinen Sinn, da ich meinen Gegner immer als stärker angesehen habe.
Das der Charakter und das Verhalten zu 80% vererbt werden halte ich für totalen Schwachsinn...vllt 10%, aber der Großteil wird durch die Umwelt bestimmt, bzw. geformt
Christine
Wenn überhaupt jemand hab ich selbst schuld..
Opiumtinktur
Jeder hat daran Schuld, diejenigen die Mobben, diejenigen die zuschauen und nicht eingreifen oder besser noch mitmachen und derjenige der gemobbt wird, auch (obwohl ich dessen Anteil als minimal bezeichnen würde, es sei denn er provoziert die anderen und beleidigt sie ständig... sowas solls ja auch geben)

Obwohl bei den Unbeteiligten muss ich auch sagen, kann einfach nicht jeder helfen...

LG
Randexistenz
Man selber trägt zwar seinen Teil dazu bei indem man vielleicht anders ist als die Täter, aber das gibt niemandem das Recht dazu einen zu mobben.
iphigenie
ich denke damit dass man sich nicht wehrt und vielleicht immer zu lieb und zu brav ist, damit trägt man schon nen Teil bei, das man zum Opfer wird. Oder auch wenn man niemandem was vom Mobbing erzählt weil man sich schämt und so, damit lässt man denen ja freie Hand.
Ich denke das sind Lernerfahrungen, in der Familie, im Umfeld, aber auch genetische Faktoren, was man für ein Mensch wird, eher lieb und unsicher un "leise" oder selbstbewusster, wehrhafter.

Aber an den sachen die gemacht werden sind schon die "Mobber" schuld. Die entscheiden schließlich für sich, was sie machen.