rig
In letzter Zeit lege ich mich früh schlafen... und schlafe lange, will am liebsten überhaupt nicht mehr aufstehen... nach der Arbeit wünsche ich mir eigentlich nur noch, dass der Tag schnell vorbeigeht, damit ich mich wieder schlafen legen kann...
Das ist doch krank. Wenn das kein Zeichen ist, dass ich mein Leben wirklich praktisch nur noch als Qual empfinde...
Ich wünschte auch immer, es wäre morgen (als der nächste Tag), weil dann auf wundersame Weise sich ja nach dem Aufwachen etwas ändern könnte.
Ich glaube, ich sollte "aufwachen" und der Wahrheit ins Gesicht sehen :-/ Es wird sich SO nichts ändern. Und durch passives Dahinvegetieren auch nichts.
Alarandiia
Müdigkeit kann viele Ursachen haben. Depressionen können schon ein Grund für eine Dauermüdigkeit sein, jedoch gibt es noch andere körperliche Ursachen die Schuld daran tragen könnten.
Sehr wetterfühlige Menschen, können im Winter in ein kleines Loch fallen, weil eben die Witterungs-/Temperaturänderung sehr anstrengend sind und auslaugen.
Eisenmangel könnte auch ein Grund sein, das könnte man am besten beim Hausarzt, durch eine Blutabnahme, kontrollieren lassen. Auch durch eine Blutabnahme könnte kontrolliert werden ob du eine Schilddrüsenunterfunktion hast, denn diese kann auch daran schuld sein, dass es zu einer vermehrten Müdigkeit kommt.
Unausgewogene Ernährung kann auch Erschöpfungszustände auslösen, eben wenn du deinem Körper zu wenig Vitamine zuführst und zu guter Letzt, könnte es auch an einem unregelmäßigen Schlaf-Wach-Rhythmus liegen, denn für den Körper ist eine gleichbleibende Routine wichtig, damit er weiß, wann er müde sein darf und wann nicht.
Wie gesagt es gibt viele Ursachen und du solltest vielleicht nicht gleich darauf schließen das dein passives Dahinvegetieren daran die schuld trägt. Klar ist es nicht gerade für den Körper gut, wenn dieser Gedankenkreis im Kopf herumschwirrt, aber vielleicht ist es wirklich eine körperliche Ursache, die du abchecken lassen könntest, so dass du wenigstens in punkto Schlafen, eine Sorge weniger hast.
Ich würde dir raten, einmal zum Arzt zu gehen, der kann dir am sichersten sagen woran es liegt.
Alles liebe für dich.
appetency
Hey,
genau das gleiche wie du habe ich auch durchgemacht, bevor mich meine Psychiaterin dann eingewiesen hat. Bei mir lag das ständige Schlafen an den Depressionen und zusätzlichem Eisenmangel. Ich hätte mir nie gedacht, dass diese Kombination sowas von müde machen kann. Mich hat eine Medikamentenumstellung wieder aus dem Bett gebracht und seitdem gehts mir wieder gut.
Nimmst du denn irgendwelche Medikamente, welche die Müdigkeit verursachen könnten? Ich rate dir, dringendst ein Blutbild zu machen. Ich hab vorher auch nicht geglaubt, dass Eisenmangel so reinhaut.
Lg
Psycho
Ja, so geht es mir auch oft.
Heute auch den ganzen Tag verpennt.
Muss auch mal wieder Blutwerte checken lassen, hab aber keine Lust.
Schlafen lässt die Zeit schneller vergehen und den Schmerz nicht spüren.
CaveCanem
so ging es mir in den schwer depressiven phasen auch. der tag soll bloß rumgehen, es sollte endlich morgen sein...und als endlich morgen war, wollte ich wieder morgen. jeden tag das warten auf den nächsten tag, in der hoffnung dass dieser eine veränderung mit sich bringt. das geschah natürlich nicht, der nächste tag war genau so wie der vorherige, bestand aus warten ohne ziel ohne sinn..einfach nur warten auf irgendetwas, was ne besserung bringt ohne zu wissen, wann dieser endlich eintrifft, ohne vorhersehbarkeit.
allerdings hatte ich das im 3-tages-wechsel mit nächten wo ich nicht schlafen konnte oder nur kurz geschlafen habe. das war irgendwie noch quälender weil der tag dadurch noch länger war und die zeit noch langsamer verging.
naja...man kann eh schlafen wie man will, wenn man wach ist, dann stellt man fest, dass alles beim alten ist. irgendwann gewinnt man die erkenntnis, dass von allein nix passiert, dass man handeln muss um eine änderung zu erleben...dieses überwinden, sich aufzuraffen dauert nochmal ne weile bis man verzweifelt genug ist und in einer kurzen phase des leicht gesteigerten antriebs endlich seinen arsch hochbekommt und das nötigste tut. am sinnvollsten ist es, diese zeit zu nutzen um etwas "ins rollen zu bringen", was in irgendeiner weise bindend ist, wo man dann "gezwungen" ist weiter zu machen... damit man gar nicht erst wieder in diesen alten trott hereinkommt und die ganze scheisse wieder von vorn beginnt.
Opiumtinktur
Hey das Gefühl kenne ich nur zu gut wenn ich depressiv bin. Einmal bin ich so lange im Bett liegen geblieben, dass ich regelrecht fett geworden bin, obwohl ich so gut wie nichts gegessen habe. Damals haben mir meine Eltern geholfen.
Ich hatte das Problem auch erst vor kurzem wieder. 13 Stunden schlafen, 11 Stunden wach. Unnormal in der Tat. Also was habe ich gemacht? Gleich nach dem Aufstehen das mayimum an Liegestützen, Kniebeuge, dann Frühstücken ganz gemütlich, dann joggen halbe Stunde. Viele Spaziergänge, sportliche Übungen, viel trinken, Sudokus.
Das natürlich alles in einer Klinik und nicht auf Arbeit. Es brauchte von mir aus abartig viel Disziplin mich nicht mitten im Tag ins Bett zu legen und meinen Gedanken nachzugehen. Ich habe mich immer abgelenkt.
Ich weiss nicht, kann es bei dir sein, dass dich deine Arbeit überfordert? Burnout? Oder aber eben genau gegenteilig unterfordert?
Mir hat es immer geholfen, mich mit iwas abzulenken, meine Gedanken auf etwas anderes zu lenken, dass mich aber gleichzeitig fordert bis mir schwindlig wurde. Dann an die frische Luft, Sport etc.
Im Endeffekt konnte ich mich dann abends seelenruhig ins Bett legen, ruhig ein- und durchschlafen und das schlafen ist viel schöner, nicht so erzwungen. Seroquel(Quetiapin) soll da auch helfen, also beim Schlafen und am nächsten Tag gegen die Depris
Naja, leider gibt es für so etwas kein allgemein anwendbares Schema, aber evtl. könntest du das eine oder andere von dem sicher mal ausprobieren ob es dir hilft, ich denke schaden würde es au jeden Fall nicht (ja okay, dummer Spruch)
Ich wünsche dir jedenfalls, dass des so schnell als möglich wieder vorbei geht und du dich auch auf den Tag freuen kannst und es geht wahrscheinlich vorbei (das musste noch raus, ich bin nämlich Daoist

)
Lg
Opiumtinktur
Jas
Ich kenne das auch. Will mich in den Schlaf flüchten, um nicht grübeln zu müssen. Gibt eh keine Lösung für mein Problem. Wenn man schläft merkt man nichts mehr. Hab noch keinen Weg gefunden mich davon abzuhalten. Ich empfinde das Leben als sehr anstrenegnd. Du solltest vielleicht zum Arzt gehen um zu sehen, ob es andere Ursachen gibt, oder ob es von einer Depression kommt. Mit Medikamenten oder einer Therapie ( bei einer Depression) kann es dir sauch wieder besser gehen. Oder du bist vielleicht nur Urlaubsreif. Hoffe es geht dir bald besser.
Suum
Bei mir ist es auch ganz schlimm...
Gestern bin ich so gegen 5 Uhr eingeschlafen und heute erst gegen 18 Uhr aufgestanden und jetzt bin ich schon wieder müde -.-*
Ich leg mich auch oft noch nach der Schule hin un bin eh eig. immer müde
Black Amadeus
ich habe zwar keine Schlafstörungen, ich schlafe eigentlich durch. Was mir auffält, dass ich auch schnell erschöpft bin und nahezu jeden Tag bis nachmittag schlafen könnte. ich kann mich z.T. nicht richtig konzentrieren und drifte mit den Gedanken ab.
Fibsischen
Ich habe schon massive Schlafprobleme, ohne Medis geht gar nix. Nehm abends dafür seroquel und remergil, damit bin ich innerhalb ner Stunde weg. In sagen wir mal 80% der Fälle, manchmal geht aber auch gar nix. Da lieg ich wach bis früh, meistens trink ich in den Fall Alk (weiß nicht optimal), oder verletz mich (auch nicht optimal). Weil ich einfach nur noch will das das grübeln aufhört.
Und dann schlaf ich meist bis 9 Uhr egal wie spät ich ins bett geh.
appetency
Momentan würd ich am liebsten auch nur noch schlafen, um vor der Realität zu flüchten. Das Seltsame ist, dass sich mein Unterbewusstsein darauf einzustellen scheint, indem es mich mit extrem lebhaften Träumen beschenkt; derzeit bin ich nur in ihnen lebending. Ich muss auch des öfteren nachfragen, ob das jetzt Realität oder Traum ist.
Sad_Angel
Tagsüber könnte ich auch die ganze Zeit schlafen, vor allem, wenn ich frei habe wie mittwochs oder auch am Wochenende. Wenn ich daheim bin, kann es sein, dass ich nach dem Frühstück, nach dem Mittagessen und auch nach dem Abendessen einige Zeit schlafe oder vor mich hindöse. Kein Wunder, wenn ich schon nachts nicht schlafen kann ...
Lavia
Ich denke auch den ganzen Tag nur noch an schlafen... Ich stehe auf und zähle die Stunden, bis ich endlich wieder im Bett liegen kann... Aber ich kann leider nicht schlafen... Meist erst ab etwa 4 Uhr... und um halb 6 muss ich aufstehen... egal wie müde ich bin... schlafen geht nicht..
Jas
Ja ich lieg auch häufig bis 4 wach im Bett bis ich dann endlich einschlafe, egal wie müde ich bin. Dafür bin ich den ganzen Vormittag bis etwa 13 Uhr so müde, dass ich nur schwer aus dem Bett komme.
seelenleben
also ich glaube ich muss mal nen kommentar abgeben ich bin auch nur noch am schlafen nach der schule nach der arbeit ... ich muss mir selbst am nachmittag nen wecker stellen sonst würde ich wohl nicht mehr aufstehen. ich wusste gar nicht das depressionen und müdigkeit so zusammenhängen können. naja aufjedenfall weiß ich bei mir das ich ne schidrüßen unterfunktion habe denn noch denke ich oft das es nicht daran liegt ... ich weiß auch nicht. hm
neen
Hallo!
Ehrlich gesagt wars mir zu blöd die Suchfunktion zu benutzen und zu gucken ob das Thema schon mal gefallen ist, darum bitte nicht gleich zu spammen ….
Zu meinem Problem … kurz gesagt ich bin immer müde und könnte Tag und Nacht schlafen. Selbst wenn ich 12h schlafe, bin ich danach so müde das ich noch mal so lange schlafen könnte. Die einzigen Situationen, wo ich nicht müde bin, sind die in denen ich Stress habe. Sonst macht mich echt nichts gescheit munter, also von aufputsch Pillen abgesehen.
Und das ganze ist in letzter Zeit immer schlimmer geworden, ich kann mich jetzt kaum mehr konzentrieren ohne fast dabei einzupennen -.-
Kennt jemand das Problem bzw. weiß jemand Rat?
Den Arzt hab ich noch nicht aufgesucht …
lg neen
neen
Hm am Wetter liegts bei mir nicht.
Auch die Depris schließe ich aus, denn ich rede hier nicht von Schlaffheit, sonder wenn ich mich 5 min Hinsetze fallen mir fast die Augen zu….
Das Blut wurde bei mir in letzter Zeit recht oft kontrolliert, dass hat angeblich alles gepasst. Das mit Vitaminmangel klingt aber interessant …
appetency
Vielleicht leidest du auch unter der sogenannten
Narkolepsie
*klick*
fragezeichen
dass kenn ich nur zu gut =(
Ich geh meist unter der Woche schon um 8 ins Bett, weil ich einfach froh bin das der Tag vorbei ist. Und nach der Arbeit leg ich mich meistens auch wieder hin manchmal mit Fern manchmal ohne. Einfach alles ausenrum vergessen...
Und müde + lustlos bin ich eig auch immer...
SuiCedere
Extreme Müdigkeit kann verschiedene Ursachen haben.
Ich habe mich vor einiger Zeit genauso gefühlt, wollte den Tag am liebsten "verschlafen". Vernachlässigte so sogar meinen Freund.
Seit bei mir eine Schilddrüsenunterfunktion festgestellt wurde und ich Tabletten nehme, geht es mir viel besser. Manchmal mach ich noch einen Mittagsschlaf, aber ich fühle mich viel fitter.
Eisenmangel, den ich auch habe, verursacht auch Müdigkeit.