nicht loslassen können...

Marika
hab keinen Thread zu dem Thema gefunden.

Ich habe kein Problem mit Albträumen. Manchmal schon, aber die hindern mich nicht am schlafen.
Ich habe häufig Probleme mit Gedankenkreisen, aber das ist hier nicht das Thema und dazu gibts auch genug Threads.
Manchmal kann ich mich endlich entspannen (naja..fast..), entweder von alleine oder aber mithilfe von autogenem Training.
Ich bin kurz davor, tatsächlich einzuschlafen - und dann kriege ich Angst. "Jetzt schlafe ich gleich ein und dann sind plötzlich mehrere Stunden rum und ich war einfach weg." Nicht dass ich diese Stunden lieber wach verbringen würde oder sowas - es ist eher das "Loslassen", das Abgeben der Kontrolle, das mir Mühe macht. Warum genau - keine Ahnung. Augen rollen ich würde es gar nicht unbedingt "Angst" nennen. Ich habe auch keine Angst im Dunkeln (habe mein Nachtlicht..) und auch nicht vor möglichen Albträumen.

habe versucht, mich auf die Atmung zu konzentrieren. Ging nicht. Dann habe ich versucht, ein beruhigendes Bild (bei mir ist es ein galoppierendes Pferd) zu visualisieren. Das Pferd sah ich zwar, aber einschlafen konnte ich deswegen auch nicht.

Kennt das jemand? Irgendwelche Tipps? Ich kann mir nicht jeden Abend Medikamente einwerfen.
Mystica26
Ich kenne diese Angst genauso wie du sie kennst, bisher konnte mir auch leider noch keiner helfen. Autogaines Trainig und Co., mache ich auch und wirken tut es zum teil aber das übel, ist immer noch da.

Also, auch ich würde mich freuen, wenn jemand noch einen Rat hat ausser Medis., von denen will ich nämlich runter.
ozeana
das ist auch eins meiner probleme, aber ich empfinde den kontrollverlust/kontrollabgabe wenn man schlaftabletten nimmt noch schlimmer, als wenn es irgendwann ohne passiert.

in der klinik wollen sie mir leichte sachen zur beruhigung geben, aber ich konnte auch damit nichts anfangen...
Marika
hmm...bei den Tabletten stört es mich komischerweise nicht. Das liegt wohl daran,dass ich dann so müde bin, dass ich sofort einschlafe und gar nicht erst drüber nachdenken kann, dass ich "gleich weg" bin...
iphigenie
vielleicht würde es dir helfen wenn du dir einmal oder zweimal in der nacht den Wecker stellst, dass du also zwischendurch kurz aufwachst und dich vergewissern kannst das noch alles ok ist? Also dass die "verschlafene Zeit" nicht so lange am Stück ist, nicht einmal 8 Stunden (zB) sondern zweimal 4 Stunden? Also du musst da ja nicht lange Wachbleiben, nur kurz aufwachen, dich orientieren und dann weiterschlafen.
Ist vielleicht keine Dauerlösung aber ein Schritt hin zu mehr Kontrolle und wenn du irgendwann weniger Angst hast kannst dus ja wieder versuchne in eins durchzschlafen.
Marika
hmmm...glaube nicht, dass das was ändert (habe den Wecker so oder so auf 5:30 gestellt). Es ist eher der Moment des Einschlafens. Heute nacht habe ich z.B., nachdem ich gegen halb 5 Uhr morgens endlich eingeschlafen bin Augen rollen , an die 8 Stunden geschlafen. Diese 8 Stunden machen mir keine Angst; von mir aus könnte ich auch gerne 20 Stunden schlafen, verpasse ja nichts...nur eben das Einschlafen an sich. Der Moment des Hinübergleitens von der Wach- in die Schlafphase.

Werde das auch mit meiner Therapeutin besprechen, vielleicht finde ich da eher raus, was nun genau das Problem ist.