Mobbing im Sportunterricht

SuiCedere
Wer von euch kennt das? Ist man ein unsportlicher, schüchterner Typ, hat man vornherein im Sportunterricht versagt.
Ich kenne das. Habe leider Mobbing im Sport bereits in der Vorschule erlebt.
Ich kann den Ball nicht gut werfen, kann auch nicht gut fangen. Man wird von den super tollen Sportathleten fertig gemacht, dass man zu langsam ist, das man nicht sofort reagiert, wenn der Ball angeflogen kommt. Das beginnt doch schon beim Team wählen. Da werden nur die Guten herausgepickt und die Schwächeren ziehen den kürzeren und werden von den Teamwählern hin und her geschoben. Und ist man dann erst im Team, wird der Ball von der gegnerischen Mannschaft mit Absicht zu dir gespielt, weil die genau wissen, dass du eine Null bist.
Ich hasse den Sportunterricht. Ich verfluche diese zwei Stunden!
Früher war es so schlimm, dass ich vor Sportbeginn heftige Bauchschmerzen bekam und einfach nur nach Hause wollte.
Warum wird dieses scheiß Fach bis zum Abitur beibehalten? Wegen der Bewegung willen? Bei uns ist es wegen der Berechnung des Durchschnitts. Ich kann darauf verzichten! Im Gegenteil, ich versaue mir so oftmals das gute Bild meines Zeugnisses.

Habt ihr auch schlechte Erfahrungen aus eurem früheren/jetztigen Sportunterricht gemacht?
Psycho
Ja, Sport habe ich auch immer gehasst und deswegen
auch ein Halbjahr gar nicht mitgemacht (ohne Entschuldigungen
und der Lehrer hat nichts gesagt und mir eine 4 gegeben^^).
Ich kann die Dinge, die da verlangt werden nicht,
finde es peinlich, vor anderen Leuten zu rennen,
werde als Letzte in Mannschaften gewählt (wobei das
bei uns weniger nach Sportlichkeit, sondern mehr nach
Beliebtheit ging) und überhaupt.
Schrecklich.
Im nächsten Schuljahr werde ich auch wieder
Sport haben, aber ich will versuchen, ein Attest organisiert
zu kriegen, das will ich mir nicht antun, auch wenn unsere
Klasse ganz okay ist.
Gothica777
Ja da kann ich sehr gut mit reden. Habe den Sportunterricht auch gehaßt und wie. Auch ich zählte zu den Schwächeren, bei den Theamwahlen war ich einer der letzten die gewählt worden sind. Und auch ich wurde fertig gemacht von den Sporttalenten wenn ich einen Fehler machte, man das war doch nur ein Spiel um dem es um nichts ging. Hinzu kam das wir noch einen Sportlehrer hatte der Spaß daran hatte sogenannte unsportliche fertig zumachen, wie sagt man so schön Lehrer alter Schule oder wie sich das schimpft. War immer froh wenn die 2 Stunden vorbei waren, das waren immer die 2 schlimmsten Stunden in der Schule gewesen. In der Berufschule bin ich einfach nicht mehr hingegangen. Nicht das ich unsportlich bin, habe früher sehr viel Rad-Sport gemacht, hatte sogar eine sehr guten Rennmaschine gehabt. Nur mit den Spielen in der Schule konnte ich nichts anfangen die lagen mit auch nicht und vorallem nicht wenn man im Team spielen muss.
Sad_Angel
Oh ja, diese Erfahrungen kenne ich nur zu gut. Die Sportstunden waren die schlimmsten Stunden des Schulalltags - ich habe sie gehasst und geschwänzt, wo es nur ging. Dementsprechend schlecht war dann auch die Note. Aber auch, wenn ich da war, fand ich diese Stunden einfach nur demütigend. Ich war nicht besonders sportlich - auf jeden Fall nicht in den Dingen, die dort verlangt wurden. Beim Wählen einer Mannschaft war ich auch immer die letzte, die reingewählt wurde - und das dann auch nur noch, weil eben kein anderer mehr übrig war. Ich habe den Tonfall der Wählenden noch immer im Ohr. Auch sonst bin ich von den anderen, die gut in Sport waren, fertig gemacht worden. Egal, was ich gemacht habe, jedes Mal sind irgendwelche verletzten Kommentare gekommen. Und obwohl ich ein halbes Jahr wegen Knieproblemen ein Attest gehabt habe, hat der Lehrer mit trotzdem eine 5 gegeben.
mütze
Bei mir hat das schon früh angefangen. War als kind bei so em Kinderturnverein, da hat die Trainerin mich oft als Mehlsack bezeichnet, wenn ich z.b. keinen Handstand hinbekommen hab. Dabei war sie selbst eine fette Kuh, die die Übungen selbst nie vorgemacht hat, ich wette, sie selbst hätte die auch nicht hinbekommen Boxen

in der Grundschule war der Sportunterricht okay, im Gymnasium wars der reinste Horror. Das mit dem Mannschaften bilden ging bei uns auch nach Beliebtheit, besonders "toll" waren auch die Sachen für zu zeit, und eine ungerade Anzahl, kann man ja 3 mal raten, wer da übrig blieb... naja, unsportlich war ich auch ein bisschen. Dabei hab ich sogar wäjhrend der Schulzeit noch in nem Verein Sport gemacht, aber das war da halt freiwillig.
in der Oberstufe hatte ich dann einen guten Sportlehrer, bei dem es einigermaßen erträglich war, trotzdem bin ich froh, dass das vorbei ist. Endgültig.

und - ich hab mittlerweile sogar richtig Spaß am Sport, wobei vor so Ballsportarten hätte ich immer noch Horror (vor den Mannschaftsbildungen etc und bei Bällen krieg ich direkt schon Horrorvorstellungen, wenn ich an die denken muss, die das halt perfekt konnten) *würg+ Galgen
Silly-Sally
Zum Glück hatte ich nie das Problem wirklich unsportlich gewesen zu sein, auch wenn ich nie schlank war.
Der Sport an sich in meiner Schule damals war so an sich ganz okay, da hatte ich auch noch nicht so extreme Scham wegen meinem Körper. Und die Leistungen hab ich auch geschafft.
Das einzige was mich auch immer genervt hat, dass ich (trotz meiner Sportlichkeit damals) bei Teamwahlen auch immer eine der letzten war und so hin und her geschoben wurde. Da wurden eben immer die besten Freunde und so gewählt und der Rest durfte sich dann irgendwie aufteilen.
Und ganz ätzend war es dann in einer Mannschaft, dass den unbeliebten Leuten echt nie der Ball zugespielt wurde, dass man z.B. beim Völkerball auch mal ne Chance kriegen könnte sich wieder einzuwerfen. Denn ich war damals jemand, der, wenn er drin war, nicht so leicht zu treffen war... aber dann dürfen sich ja nur die beliebten Leute wieder reinwerfen und sind ne Minute später eh wieder draussen. Voll unlogisch. Aber mit Logik konnte man denen ja nicht kommen. stupid
Achja: Und Bundesjugendspiele hab ich auch gehasst, obwohl da nie was Konkretes vorgefallen ist. Aber da hab ich mich auch immer unwohl gefühlt irgendwie.
Sad_Angel
Ja, Bundesjugendspiele fand ich auch echt schrecklich. Da ging es ja wirklich nur um Leistung, Leistung und nochmals Leistung und um nichts anderes. Immerhin gab es dann ja hinterher auch eine Urkunde zu "gewinnen" - das habe ich sowieso nicht geschafft. Der Hohn, das Gelächter und der Spott waren dann besonders gross.
rorald
ging mir früher auch so. 'war mit einem bekannten. wir haben dann gewettet, wer von uns langsamer läuft. ob wir die latte beim hochsprung nicht unterspringen.
geht nicht bei allen klassen - klar. manchmal funzt es aber.
Armandine
Ich gehörte auchschon immer zu den Unsportlichsten.
Schon in der ersten Klasse war ich immer die Einzige, die nichts hinbekommen hat.. Wirklich garnichts, die leichtesten Übungen nicht.
Ich muss aber was das 'Mobbing' bezüglich Sport betrifft differenzieren.
Von der 1. bis 3. Klasse ging ich auf eine Schule, auf der's sowas überhauptnicht gab, im Gegenteil. Meine Mitschüler haben sich für mich gefreut, wenn ich nach dem hundertsten Versuch was geschafft hab, auch mein Sportlehrer damals hat mich dann gelobt, mir gesagt, dass ich mutig sei nie aufzugeben, mich weiter angespornt, sodass ich Sport trotz mangelnder Leistungsfähigkeit wirklich mochte.
Als ich dann aber umgezogen bin und für mich das schöne Leben eh von einem Tag auf den anderen vorbei war, wurde ich auch im Sportunterricht gemobbt. Sowieso als Allerletzte gewählt und dann kamen noch Kommentare wie "Och nä, könnt ihr die nicht nehmen und wir verzichten auf den letzten Spieler?"..
Ich wurde ausgelacht, verspottet, bei jeder Gelegenheit bloßgestellt. Besonders schlimm wars, als wir schwimmen sollten, was ich nicht kann. Bei jeder Stunde hat der Lehrer mich am Anfang vor der ganzen Klasse gefragt, ob ichs inzwischen kann, besonders amüsant natürlich. Bei der Notenvergabe kamen auch von dem Aussagen wie "Ich seh, dass du dir Mühe gibst, aber es kommt einfach nichts, da kann ich dir auchnicht helfen". Naja, ich erinner mich nich an viele Details aus der Zeit.
Als ich dann die Schule gewechselt hab, wurde Sport etwas erträglicher, weil die neue Klasse wieder vollkommen anders war. Mit einigen konnte ich sogar drüber reden, dass ich mich vieles nich trau, weil ich glaube ausgelacht zu werden - Die gaben sich dann Mühe, mich zu beruhigen, mir Mut zu machen. Auch der Lehrer achtete darauf, wie sehr ich mich anstrengte. Für mich war's aber zu spät, ich war geprägt.
Da gab's dann auch später ne Lehrerin, die die Schüler nach "starken" und "schwachen" Spielern einteilte, wozu ich gehörte, brauche ich wohl nicht schreiben. So fing für mich die Zeit an, in der ich anfing, so selten wie möglich da zu erscheinen. Im letzten Jahr konnte ich durchn Referat dann 'ne 4 bekommen und gut wars.
Fleddermaus
Sport war Mord für mich: In der Grundschule war ich schon immer die Letzte, was das Laufen anging. Und in der Realschule wurde ich gemobbt, wo immer es ging. Sie wählten mich in Mannschaften immer als Letzte, bzw. sagten dann in einem snobistischen genervten Tonfall meinen Namen.

Spiele hasste ich immer, wegen der Wahlen und weil ich dann immer zum Schluss da stand, wenn es um eine ungerade Zahl ging, dann versuchten sich die Wähler gegenseitig mich zuzuschieben. Ich habe Sport gehasst wie die Pest und als wir schwimmen mussten, habe ich geschwänzt wo ich nur konnte. Zum Glück gab es in der Berufsschule keinen Sport mehr. Es gibt kein Fach, das ich mehr gehasst habe; aufgrund dieses Schulfachs wurde ich auch sonst in der Klasse gemobbt, also nicht nur im Sportunterricht.

Ich war die Schwächste, also konnten sie mit mir machen, was sie wollten. Heute noch möchte ich ein paar von ihnen ermorden, das liest man allerdings in meinem Kriminalroman.
Lila
Sportunterricht...oh man. Der schönste und teilweise auch schrecklichste Unterricht.
Fang ich mal in der Grundschule an...ich war sehr ergeizig..Stichwort Bundesjugendspiele: Ich habe die ganzen komischen Anstecker und Urkunden bekommen und in der 4. Klasse auch eine, die mir besondere sportliche Leistungen bei dem Ding bestätigte...und das obwohl ich pummelig war. Ich habe damit jeden überrascht und es tat gut. Die erste und zweite Klasse waren jedoch was Sportunterricht betraf Horror. Ich hatte damals meine Rektor in diesem Fach...wir waren in der Turnhalle und er hat mich irgendwie an son Minireck gehängt..mit dem Rücken in Richtung Boden (keine Ahnung wie ich das sonst beschreiben soll). Dann fiel ihm auf, dass er Lust auf Kaffee hatte und er lies mich wortwörtlich hängen...verließ die Halle ohne ein Wort zu sagen. Ich traute mich nicht loszulassen, aus Angst hinzufallen (ich war sowieso ein sehr ängstliches Kind). Die Klasse feuerte mich an, dass ich es schaffe kann, jedenfalls die Mädchen..die Jungs lachten mich aus. Ich hab mir die Augen aus dem Kopf geheult bis mein Rektor schließlich mit seinem Kaffee zurück kam und mir runter half. Er meinte nur seelenruhig ich soll mich nicht so dranstellen...das wäre doch nicht schlimm gewesen...aber für mich war das HORROR!
In der ersten Zeit in der Grundschule war sowas wie Völkerball für mich auch noch Horror. Nicht wegen der Wahl, sondern wegen meiner Hüftfehlstellung. Die Öffnungen für die Kugelgelenke sind um ein paar Grad verdreht, was dazu führt, dass ich z.B. ohne Probleme meine Füße parallel zueinanderstellen kann und auch mit den Füßen nach innen laufen kann (ich weiß ist bei der Beschreibung schwer vorzustellen und hört sich blöd an..ich kann auch meine Unterschenkel parallel zu den Oberschenkeln auf den Boden legen, wenn ich liege Augen rollen )..jedoch hatte ich deshalb Probleme beim Rennen. Selbst beim laufen lernen als Baby bin ich immer über meine eigenen Füße gefallen, weil ich eben mit beiden Füßen nach innen gelaufen bin. Nach jahrelanger Krankengymnastik ist das nun zum größten Teil gegessen.
Auf dem Gymnasium hatte ich Spaß am Sport...speziell Ballsportarten...darin war ich auch gut. Ausdauer und Bodenturnen waren jedoch Horror, weil ich mir einfach wie der Elefant im Prozellanladen vorkam. Ich wurde oft ausgelacht, weil ich sehr früh Oberweite hatte und eben einen Sport-BH getragen hab...dennoch hat da einiges gewippt, was die Jungs wieder sehr lustig fanden und weshalb sie hinter meinem Rücken über mich lästerten und mich auslachten...als würde man das nicht mitbekommen. Augen rollen
Schwimmen war gut, weil ich im Verein war und schon alleine deshalb respektiert wurde...man hatte zwar auch höhere Erwartungen an mich, aber die konnte ich erfüllen.
Im Großen und Ganzen habe ich es jedoch immer auf eine 1 oder 2 auf dem Zeugnis geschafft..keine Ahnung wie.
Trotz diesen vergleichsweise wenigen Negativerfahrungen habe ich nun eine scheiss Angst vorm Sportunterricht und auch vor neuen Gruppen/Leuten in Vereinen..ich fürchte schlicht und ergreifend den Spott, den ich nicht ertragen könnte.
Mein Köper und damit verbunden mein Aussehen sind eben mein wunder Punkt.
Salazar
Ich hab den Sportunterricht grundsätzlich nicht gemocht. In den meisten Sachen war ich sehr schlecht, war auch immer vorletzter oder letzter, der gewählt wurde, wenns solche Mannschaftsspiele gab, mit einer Ausnahme: Volleyball. Darin war ich ausreichend gut, mein Aufschlag wurde sogar oft bewundert. Aber das wurde vergleichsweise selten gespielt und in allen anderen Ballspielen war ich ziemlich schlecht, genauso wie in Leichtatletik, im 60 Meter Lauf, beim Weitspringen, usw. da war ich immer einer der schlechtesten und letzten.

Es war immer so peinlich und erniedrigend, wenn mich jeder beim Laufen überholte oder die Mannschaft in irgendeinem Spiel wegen meiner schlechten Leistungen verlor, zudem gab es auch Spott oder Belustigung von Mitschülern und manchmal sogar vom Turnlehrer.

Auch hatte ich bei einigen Sachen (z.B. Seilklettern bis zur Decke der riesengroßen, sehr hohen Turnhalle) Angst vor Verletzungsgefahr.

Dass es brutale Mitschüler gab, die z.B. beim Fußball absichtlich foulten oder Bälle extrem fest ins Gesicht oder in die Weichteile schossen, verstärkte das Unwohlsein natürlich drastisch.

Dieses Fach hasste ich, oh ja.
okomi
sportuterricht, ganz schlimme zeit. ich war damals schon pummelig. habe aber nebenher leichtatlethik und schwimmen im verein gemacht. das hat mir auch spaß gemacht. ab der 4. klasse war es dann nicht mehr auszuhalten, neuer sportlehrer der meinte, wer dick ist kann nichts. bis dahin hatte ich 2n und ab dann 4n. wenn mir das mal jemand erklären würdeverwirrt
naja in der oberstufe war es erstmal okay. mächden und jungen hatten getrennt sportunterricht. also man konnte die turnhalle durch trennwände teilen. naja aber bald wurden die wände nicht mehr runtergelassen und das sprüche ins geschicht und hinterm rücken kamen wieder.
in der 8. hatte ich gegen ende ne op, die ein paar komplikationen nach sich zog, auf jedenfall habe ich es geschafft mich damit bis zum nach dem abi befreien zu lassen, habe der ärztin am ende erzählt, ja es tut halt weh wenn ich länger sport machen und die lehrer akzeptieren dann nicht das man schmerzen hat. hat gut funktioniert. musste dann nur noch einmal im jahr zu ner sportärztin die das attest bestätigte. und im abi musste ich nen anderen kurs dafür belegen. was mich aber auch nicht wirklich gestört hat.
in der ausbildung zur gesundheits- und krankenpflege gibts zum glück keinen sport unterricht.
Sugar
Oh, da kann ich auch ein Lied von singen!

Ich war als Kind so was von unsportlich und wurde jahrelang von einer Sportlehrerin schikaniert, z.B. hat sie mich immer als "schlechtes Beispiel" ausgewählt, wenn ich mal wieder eine Übung falsch gemacht habe. In Folge wurde ich immer verunsicherter und stellte mich immer dusseliger an, weil ich Horror vor dem Gelächter meiner Mitschüler hatte. Wurde auch immer zuletzt in die Mannschaften gewählt.
Später wurde es dann besser mit einer neuen Lehrerin, die meine Stärken entdeckt hat (konnte gut laufen und weitspringen) und förderte, aber meine Freude am Sport war durch die jahrelange Blamage und Angst schon versaut.
Zwei Jahre vor dem Abitur habe ich mir dann ein Attest besorgt.

Die Freude an Bewegung un Sport kam erst viel später -als ich mich von dem "Leistungsgedanken" gelöst hatte - heute mache ich gerne Gymnastik und schwimme sehr gern.

Aber die Schulzeit geht ja Gott sei Dank vorüber. Augenzwinkern

Sugar
SuiCedere
Es ist erschreckend, dass Sportlehrer nicht davor zurückschrecken einen unsportlichen Schüler zu diskriminieren. So etwas gehört gefeuert!
Gothica777
Zitat:
Original von Sad_Angel
Ja, Bundesjugendspiele fand ich auch echt schrecklich. Da ging es ja wirklich nur um Leistung, Leistung und nochmals Leistung und um nichts anderes. Immerhin gab es dann ja hinterher auch eine Urkunde zu "gewinnen" - das habe ich sowieso nicht geschafft. Der Hohn, das Gelächter und der Spott waren dann besonders gross.


Oh ja, da kann ich auch ein Leid von singen. War immer der reinste Horror gewesen. War froh wenn der Tag vorbei war. Das ich nie nee Urkunde gewonnen habe ist wohl klar. Aber auch die Sportarten habe mich nicht interessiert, finde den Zwang nicht ok, das man da ran teilnehmen muss. Die sollten das außer Halb der Schulzeit machen, wer möchte kann dran teil nehmen.

Zitat:
Original SuiCedere
Es ist erschreckend, dass Sportlehrer nicht davor zurückschrecken einen unsportlichen Schüler zu diskriminieren. So etwas gehört gefeuert!


Da kann ich Dir nur zustimmen, musste das am eigenen Leid erfahren. Ging ja noch in den 80 Jahren in die Schule und mein Sportleher war schon ein älterer gewesen, halt Leher alter Schule oder wie man das schimpft. Der hat halt verlangt das was er kann das wir da auch können, und die Schwächeren haben das dann voll zuspüren bekommen mit diskriminierung und seinen Sprüchen. Hinzu kam das er auch noch nee wiederliche Art hatte sich zugeben. Nee so was gehört echt nicht in eine Schule rein.
Sad_Angel
Zitat:
Original von SuiCedere
Es ist erschreckend, dass Sportlehrer nicht davor zurückschrecken einen unsportlichen Schüler zu diskriminieren. So etwas gehört gefeuert!


Oh ja, da hast du vollkommen Recht. So einen Sportlehrer habe ich auch mal gehabt. Die guten Schüler sind in den Himmel gelobt worden und die schlechten wurden erst recht fertig gemacht, ausgelacht und verhöhnt. Die Sprüche von dem waren fast noch schlimmer als das Versagen. Solche Lehrer gehören absolut nicht in den Schuldienst.