immervorwärts
hallo,
hier meine etwas chaotische schilderung meiner situation,und die suche nach menschen,dievielleicht ähnliches erlebt haben und mir helfen können...
meinen ex-freund kenne ich seit über 20 jahren.
wir sind zusammen zum gymnasium gegangen,waren in einer clique,waren damals nachbarn und eigentlich sehr gute freunde.
dann haben wir uns studium-bedingt ein paar jahre aus den augen verloren und uns vor ziemlich genau 3 jahren auf einer party wieder getroffen.es war wie früher,ein sehr vertrauter abend.
einige monate später sind wir dann mit einigen leuten in den skiurlaub gefahren und wie es der zufall so will,wir haben uns ein zimmer geteilt.
war für uns ganz selbstverständlich und es war wirklich toll.
haben uns unser ganzes letztes leben erzählt,haben gekichert,waren immer die letzten,die wach waren,haben viel blödsinn gemacht usw.
von da an haben wir uns regelmäßig gesehen.er wohnte mittlerweile 200 km weg,aber wir haben uns fast regelmäßig an den wochenenden besucht,jeden blödsinn gemacht,viel gelacht,viel unternommen...
-und uns verliebt!
es hat dann noch einige zeit gedauert,bis wir uns entschieden haben,dass wir es wagen wollen,zusammen zu sein.
das erste halbe jahr erlebten wir eine umwerfende zeit.alles ging weiter wie vorher,nur der sex kam dazu.wir waren uns wahnsinnig nah,wahnsinnig vertraut und unzertrennlich.
das vermissen zwischen den wochenenden wurde jedoch so unerträglich,dass wir beschlossen,zusammen zu ziehen.da er bei mir keinen job finden konnte,bin ich zu ihm gezogen.
und mit dem tag war alles aus.
wir sind aufs land gezogen,geile wohnung aber nix los,ich war die ersten drei monate arbeitslos,kannte keinen,hab mich sehr an ihn geklammert.
hinzu kamen meine emotionalen empfindungsstörungen,die ich mir aber damals noch nicht eingestehen konnte,und somit natürlich der leichteste weg war,alles auf ihn zu schieben,was nicht lief.
ich war sauer,wenn er länger im büro blieb,ich war sauer,wenn er leiber am pc oder hinter seiner gitarre gesessen hat,als sich pausenlos mit mir zu beschäftigen... usw.
wir haben dann auch immer weniger unternommen,waren viel zu hause,und wollten doch eigentlich zu gerne was erleben zusammen.
ich hab dann in der stadt endlich wieder einen job gefunden,neue leute kennengelernt,wollte da gefallen,hab wieder viel unternommen.
ein paar monate später bin ich ausgezogen und hab mir ne wohnung in der stadt genommen.
nach kurzem beziehungsstop (ich habe ihn mir warm gehalten,wie ich zu m einer schande gestehen muß..),sind wir dann nochmal zusammen gekommen.
noch immer konnte ich nicht darüber reden,was mir fehlte,wovor ich angst hatte,was mich verletzt hat und was ich mir wünsche.stattdessen vorwürfe ihm gegenüber,ausgrenzung,lückenbüßerfunktion.
dann hat er sich getrennt.
das ist jetzt fast 2 monate her.
darüber bin ich krank geworden.bzw. habe endlich meine krankheit erkannt.habe erkannt,was ich falsch gemacht hab,habe erkannt,was ich zu viele jahre verdrängt habe,habe meine emotional störung erkannt und endlich akzeptiert,dass ich hilfe brauche.
er noch immer als freund an meiner seite,aber mit ganz klarer ansage,er wolle die freundschaft zurück,die wir mal hatten,für beziehung wäre er zu sehr verletzt und die verletzungen haben seine liebe zu mir verdrängt.
ich aber habe erkannt,er ist meine große liebe ist.habe erkannt,dass er der mensch ist,den ich immer gesucht habe.
als er mir nach einigen wochen erzählte,er habe eine frau kennengelernt,die er "nicht uninteressant2 findet,sind mir die nerven durchgebrannt,und ich habe einen haufen tabletten geschluckt,um dann in der psychiatrie wieder aufzuwachen.
seitdem depressionen,nicht mehr gearbeitet.
ständiges warten auf einen anruf von ihm,warten auf das nächste treffen.besetzend,zerstörend.
er ist mit der anderen inzwischen zusammen,nach eigenr aussage,weil sie sein ego streichelt,weils einfach so passiert ist,weil sie ihm gut tut.ob er verliebt ist,kann er nicht sagen.
ob er sich wieder in mich verlieben kann,glaubt er zwar nicht,schließt es aber nicht aus.
so wie ich jetzt bin,hat er nur mitleid,will mein allerbester freund sein,will immer für mich da sein.
jetzt steh ich unter wahnsinnigem druck:
auf der einen seite die depression,die täglich schlimmer wird und mich ertsarren lässt,auf der anderen seite der wille,ihm zu zeigen,dass das ,was ich sage ernst gemeint ist und ich wieder der mensch werden kann,in den er sich damals verliebt hat.
und dann ist da diese andere frau.mit kind und in scheidung lebend.
sie weiß von mir,seine bedingung für diese beziehung war wohl,dass er nach wie vor für mich da sein wird,aber seine besuche werden weniger.
seine worte dafür lieber,verständnisvoller,heilender.
was tun?
hier meine etwas chaotische schilderung meiner situation,und die suche nach menschen,dievielleicht ähnliches erlebt haben und mir helfen können...
meinen ex-freund kenne ich seit über 20 jahren.
wir sind zusammen zum gymnasium gegangen,waren in einer clique,waren damals nachbarn und eigentlich sehr gute freunde.
dann haben wir uns studium-bedingt ein paar jahre aus den augen verloren und uns vor ziemlich genau 3 jahren auf einer party wieder getroffen.es war wie früher,ein sehr vertrauter abend.
einige monate später sind wir dann mit einigen leuten in den skiurlaub gefahren und wie es der zufall so will,wir haben uns ein zimmer geteilt.
war für uns ganz selbstverständlich und es war wirklich toll.
haben uns unser ganzes letztes leben erzählt,haben gekichert,waren immer die letzten,die wach waren,haben viel blödsinn gemacht usw.
von da an haben wir uns regelmäßig gesehen.er wohnte mittlerweile 200 km weg,aber wir haben uns fast regelmäßig an den wochenenden besucht,jeden blödsinn gemacht,viel gelacht,viel unternommen...
-und uns verliebt!
es hat dann noch einige zeit gedauert,bis wir uns entschieden haben,dass wir es wagen wollen,zusammen zu sein.
das erste halbe jahr erlebten wir eine umwerfende zeit.alles ging weiter wie vorher,nur der sex kam dazu.wir waren uns wahnsinnig nah,wahnsinnig vertraut und unzertrennlich.
das vermissen zwischen den wochenenden wurde jedoch so unerträglich,dass wir beschlossen,zusammen zu ziehen.da er bei mir keinen job finden konnte,bin ich zu ihm gezogen.
und mit dem tag war alles aus.
wir sind aufs land gezogen,geile wohnung aber nix los,ich war die ersten drei monate arbeitslos,kannte keinen,hab mich sehr an ihn geklammert.
hinzu kamen meine emotionalen empfindungsstörungen,die ich mir aber damals noch nicht eingestehen konnte,und somit natürlich der leichteste weg war,alles auf ihn zu schieben,was nicht lief.
ich war sauer,wenn er länger im büro blieb,ich war sauer,wenn er leiber am pc oder hinter seiner gitarre gesessen hat,als sich pausenlos mit mir zu beschäftigen... usw.
wir haben dann auch immer weniger unternommen,waren viel zu hause,und wollten doch eigentlich zu gerne was erleben zusammen.
ich hab dann in der stadt endlich wieder einen job gefunden,neue leute kennengelernt,wollte da gefallen,hab wieder viel unternommen.
ein paar monate später bin ich ausgezogen und hab mir ne wohnung in der stadt genommen.
nach kurzem beziehungsstop (ich habe ihn mir warm gehalten,wie ich zu m einer schande gestehen muß..),sind wir dann nochmal zusammen gekommen.
noch immer konnte ich nicht darüber reden,was mir fehlte,wovor ich angst hatte,was mich verletzt hat und was ich mir wünsche.stattdessen vorwürfe ihm gegenüber,ausgrenzung,lückenbüßerfunktion.
dann hat er sich getrennt.
das ist jetzt fast 2 monate her.
darüber bin ich krank geworden.bzw. habe endlich meine krankheit erkannt.habe erkannt,was ich falsch gemacht hab,habe erkannt,was ich zu viele jahre verdrängt habe,habe meine emotional störung erkannt und endlich akzeptiert,dass ich hilfe brauche.
er noch immer als freund an meiner seite,aber mit ganz klarer ansage,er wolle die freundschaft zurück,die wir mal hatten,für beziehung wäre er zu sehr verletzt und die verletzungen haben seine liebe zu mir verdrängt.
ich aber habe erkannt,er ist meine große liebe ist.habe erkannt,dass er der mensch ist,den ich immer gesucht habe.
als er mir nach einigen wochen erzählte,er habe eine frau kennengelernt,die er "nicht uninteressant2 findet,sind mir die nerven durchgebrannt,und ich habe einen haufen tabletten geschluckt,um dann in der psychiatrie wieder aufzuwachen.
seitdem depressionen,nicht mehr gearbeitet.
ständiges warten auf einen anruf von ihm,warten auf das nächste treffen.besetzend,zerstörend.
er ist mit der anderen inzwischen zusammen,nach eigenr aussage,weil sie sein ego streichelt,weils einfach so passiert ist,weil sie ihm gut tut.ob er verliebt ist,kann er nicht sagen.
ob er sich wieder in mich verlieben kann,glaubt er zwar nicht,schließt es aber nicht aus.
so wie ich jetzt bin,hat er nur mitleid,will mein allerbester freund sein,will immer für mich da sein.
jetzt steh ich unter wahnsinnigem druck:
auf der einen seite die depression,die täglich schlimmer wird und mich ertsarren lässt,auf der anderen seite der wille,ihm zu zeigen,dass das ,was ich sage ernst gemeint ist und ich wieder der mensch werden kann,in den er sich damals verliebt hat.
und dann ist da diese andere frau.mit kind und in scheidung lebend.
sie weiß von mir,seine bedingung für diese beziehung war wohl,dass er nach wie vor für mich da sein wird,aber seine besuche werden weniger.
seine worte dafür lieber,verständnisvoller,heilender.
was tun?
ein fortschritt!