Moorleiche
Aschefall - Zweitgeboren
"(Es ist, als ob wir keine Furcht
kennen, als ob wir schon tot wären
und nichts mehr durch den Tod zu
verlieren hätten)"
"(Wir sind die Zweitgeborenen der
Geschichte, Leute.
Männer ohne Zweck, ohne Ziel.
Wir haben keinen großen Krieg.
Keine große Depression.
Unser großer Krieg ist ein spiritueller.
Unsere große Depression ist unser
Leben)"
Fleischgeborenes Leid
Ein krankes Abbild von Gott
Moorleiche
Nach Mitternacht beginnt der Rausch der verblichenen Gedanken. Diese schwer auf mich lastende Dunkelheit gebiert die Gedanken an die Misslichkeit geboren zu sein. Dies sind Nächte, in denen sich die Zukunft auslöscht, in denen von all ihren Augenblicken nur jener bleibt, den ich wählen werde, um nicht mehr zu sein. Von der Nichtigkeit des Fleisches bedrängt, muss ich mich von der Allgegenwart des Unerträglichen, von der Krankheit des Seins befreien. Es gibt keine Hoffnung auch nur für einen kurzen Augenblick die Süße der Angeborenheit, das des reinen Vorher wieder zu finden. Indem ich mich zerstöre, zerstöre ich zugleich alle Gründe die ich jemals hatte, um mich zu verachten. Des Nachts trage ich ein neues Ich. Das Ich einer von trug gelösten Vision, die mitten von Gespenstern triumphiert, wenn alles mich entwertet, wenn jener der ich war, mir ferne und unbegreiflich erscheint. So meditiere ich Nacht für Nacht meinen Untergang und ersehne den Moment, in dem ich auf alle Zeiten, vom Fleisch und der Furcht dispensiert, den Weg zum Nirwana, zur Fülle in der Leere, beschreite. Wem kann ich meine Mängel, mein Elend anlasten, wenn alles seine Substanzlosigkeit beweist? Unausdenklich altes Versagen. Das Prinzip, das schon im Entstehen vergeht. Ein Fanatiker des göttlichen Nichts, dieser Abwesenheit, in der sich die höchste Güte ergeht. Kein Anfall geistiger Verwirrung wird wird meinen Fall ankündigen. Unerträgliche Suizidität, eine zur äußersten Grenze getriebenen Klarsicht wird der Grund meines Untergangs sein. Ich finde mich rasend inmitten der Nacht wieder mit dem Bedürfnis nach einer letzten Auseinandersetzung mit den Elementen. Doch auch in dieser Nacht, die die letzte sein sollte, scheiterte ich an mir selbst. Ich bringe es nicht fertig mich von ihr zu trennen. Ich kann nicht begreifen, dass sie schwinden wird und möchte sie gegen den Tag verteidigen, der sie untergräbt und bald überflutet. ...und so erleide ich das Schicksal der Sonne. Erdulde das meinige, resigniere und mache weiter. "Vegetiere wie ein Raubtier, das seinen einstigen Instinkten nachtrauert. Da seine Klauen stumpf geworden sind, nicht aber die Lust sie zu gebrauchen, wendet sich seine ganze Gewalttätigkeit in öde Verzweiflung, in eine gebrochene, gedemütigte, zur Geltung unfähige Aggressivität." Wie ein Phantom außerhalb der universalen Ordnung bin ich keinem göttlichen Plan vorgesehen. Dennoch geruhe ich nicht ein ein Schicksal zu haben, bin nicht vom "Außergewöhnlichen" geblendet, nicht im falschen verheddert, einer inferioren Wahrheit hörig! Es bleibt der Traum vom wohltuenden Chaos, der vor der Wunde der Individualisierung war und die Obsession der Selbstentleibung. ...das Gefühl verflucht zu sein kennt wohl nur jener, der es auch im Paradies empfinden würde. Unendlichkeit erdrückt statt zu befreien. Während meiner Stunden des Wachens führt der Schmerz seinen Auftrag aus, verwirklicht und entfaltet er sich. Er ist dann grenzenlos wie die Macht.
Sarvam anitham
Winterheart von Nyktalgia
Maha Kali
XASTHUR - ABYSMAL DEPTHS ARE FLOODED
Ich grabe ein Massengrab in abgründigen Tiefen.
Diese überflüssige Menschenrasse sollte nie wieder neu geboren werden.
Kalte Beerdigung, ihr Blut befleckt den Schnee.
Augen, die nie wieder das selbe sehen werden,
nachdem ich eure Spiegel für immer zerbrochen habe...
Ich werde nichr freundlich sein, bei der Folter die ihr begehrt.
Ich laufe durch die Überreste des Völkermordes-
welch ein Hass mein Herz erfüllt!
Ich steche nach den Tränen der verrottenden Leichen.
Wird es jemals ein Wort geben, das den Tod beschreibt,
wenn es doch nichts mehr zum Töten gibt?
Moorleiche
Krohm - Silence Turns To Gray
When emotions fade and silence turns to gray
The cold caress of lunacy wipes the gleam away
Awakening to the black wall a dream of grieving ghosts
No memories or thoughts recapture what i've lost
Here is no strenght left but to leave this trance
And step beyond this world
Beyond this present time , as rust is the gold
On the throne of the enslaver ,
Death is the life of my bleak existence
Schattenwesen
Shining - Claws of Perdition
A suicidal haze, unreal like a torturous dream
Old stinging mental wounds, still raw and fucking bleeding
Drowning in the womb of misery, the mother of depression
The slaughter of all hope, the grim death of compassion
Sell your soul to evil; sell your soul to death
... Suicide, suicide, suicide, suicide, suicide, suicide, suicide...
A dead empty stare into the ruins of my world
A world I have already left, so many years ago
Feindbild
Wigrid
Der Schritt In Die Tiefe
Erblindet ist die Sicht
Durch das Auge des Kindes
Aller Schmerz geht, neuer wird geboren
Wiedergeburt durch Zerfall
Zerfall durch Wiedergeburt
Nun vollends erwacht
Umgeben von Menschen die so fremd sind
Tag für Tag -- Endlos
Zertreten das Blatt
Das zuvor mit dem Winde flog
Das einst geliebte rinnt gleich Sand
Durch die gespreizten Finger zweier Hände
Es fällt eine letzte Träne
Ich kann mich nicht daran erinnern
Verzweifelt erhebe ich meinen Blick
Ich kann eine undurchdringliche Wand sehen
Auf ihr ist da Wort "Leben" geschrieben
Ein Schritt, tiefes Fallen
Dunkelheit
Bedeutungslos
Nyktalgia
Nyktalgia -Lamento Larmoyant
Shivering before the abyss all alone
One thousand awful figures have passed by
Filled with woe my dejected soul
Trapped between the certain anguish of Life
And the unknown Horror of Eternity
Dwelling too infirm and weak
For my End so disheartenly deep
Long hearses silently pass by within my Soul
Inescapably Lost defeated Hope weeps
Impatiently expecting the catastrophe
Nihilistic mood existential vacuum
Inevitable Grief and Lamentation
Infinite weariness depressed Resignation
Habitual Continuation of this absurdity
Futility of Suffering, senselessness of occupation
Striving for the relieving Oblivion
The Absurd feeling requires my Death
Its wretched nakedness, its dull light
I'll always be foreign to myself
Returning to the ruins of my failure
To mourn the loss of Naivety
Im so lonely I don't even want to be with myself anymore
The solemn colour of my fucking Life
I never had a choice I've always been falling
about suicide and the answer.
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Forgotten Tomb - Todestrieb
Piles of flesh buried by years.
The sands of time are covering our eyes.
Jaded by life. This nausea keeps going on growing.
Aborted visions of tomorrow.
These nights are endless.
And the wind will bring us the coldness of depression.
A life I cannot face.
Their voices fill this dark emptiness.
Desolated vastlands. The broken wings of a fallen bird.
This beauty Ill find becoming a rotten body.
Time here has stopped.
A new dimension out of space.
Last exit for paranoia - Infinite despondency.
My blood is dripping down the drain.
To fade into the embrace of dusk.
To hear the distant sound
of children laughters.
To take Her hand and drown into utter darkness.
Take me away from this suffering.
A life! I cannot face.
KILL ME
These nights are endless.
And the wind will bring us the coldness of depression.
To fade into the embrace of dusk.
To take Her hand and drown into utter darkness.
aHz
Abyssic Hate - Depression: Part I
Far beyond the walls of all safety in a land
Disgusting as the highest of God's heavens
Starved hands keep appearing - clawing
Tearing shreds out of the flesh and mind
And as the sands crawl their unchanging path
All means seemingly focus towards the end
There is no reason to live anymore when the reason cannot be attained
But the solace lay beyond the darkness
In a land where light and life dwell
Yet soon will come death and the numbing fires
Only then will my mind lie to rest
For I am alone on this world
Enslaved and surrounded by the living dead
Yet still I stand tall as I bleed
Deep from within the cuts upon my skin
Freigeist
Kältetod - Seeds of life denial
Praise the clouds of dust
Enshrouding these lands
Trample the ashes
Of scorched human life
As we crawl through the dirt
To mourn the remains of our past
My laughter never stops
For nothing we shall find
"Death shall haunt you, life - betraying whore
I praise as you vomit what life gave to you"
I gaze into the shrouded sky
Like wings to shade my empty eyes
As it has always been
A burden resting by my side
Waiting to be carried forth
Until it can be heard no more
And stays forevermore
"Death, you haunt me - my eyes, unmerciful
I swallow and vomit what life gave to me"
Needles into skin
Razors through flesh
Salvation - flood
Enter me
Embrace these gifts
Liberate blood
Join the stream
Deny Your life
"Breath, forsake me - eyes, bereft of light
So pale and cold - all hope left behind"
aHz
etwas von meiner fav band...
für alle die dsbm mögen, (an)hörenswert...
Thy Light - A crawling worm in a world of lies
Desolate, i just watch the trail in which i walked to get here...
...all in vain, no reward to make me lift up my head.
Bitter was my defeat, i see the sky covered with the grey smoke that my eyes were never able to stand.
...in the decaying reality... i am just a crawling worm in a world of lies.
Hithlum
muss man einfach kennen
Silencer - Death, Pierce Me
Rip My Throat, Drink My Blood,
Strangle Me, Drown Me,
Give Me Vain And Give Me Pain,
Knives Running Through Me,
Oh, Master Of Wounds - Cut Me
Chase Me, Waste Me,
Leave Me In Your Arms
Cold Hands, Fingers Like Razors,
Break My Neck, Put Out My Light,
Crush My Hope, Rape My Life
Cut Me, Hurt Me, Cut Me, Hurt Me...
Cut Me, Cut Me, Cut Me, Cut Me,
Take My Life, Kill Me And Kill Me (and...)
I Am What You Deserve,
Death Do Me Submerge
Hamster
Ich grab mal das Thema aus:
Interpret:
Balnasar
Song: Gedankenhass
ein Leben ist zerstört
vor langer Zeit kam der Tod
und nahm mir Jene
die ich liebte
Doch das Gefühl der Trauer
noch so stark - so unerträglich
und die Abscheu vor mir selbst
verbrennt mich innerlich
Diese eine Stimme in mir
diese Gedanken die nicht mein sind
treiben mich in den Tod
führen mich zu meiner Angst
Ich hasse sie!
Ich hasse mich!
Ein stummer Hilferuf - jeden Tag
und ungehört.
Aber morgen kommt der Tag
an dem ich mich selbst erlöse
wähle den Weg meiner Angst
für meinen eigenen Frieden
Dunkelheit umschließt mich -
Kälte -
dann ein blasses Licht...
Die Zeit verliert ihren Sinn
fühle weder Kälte noch Wärme
keine Schatten und kein Licht
ist das der erhoffte Tod?
Stille in mir
meine Gedanken sterben
genau wie meine Seele
Ein hoffnungsloser Wandel
Bin zwar befreit von den Stimmen
doch nichts vermag meine Schmerzen zu lindern
meine Trauer zu nehmen
Nur kalter Hass der bleibt
Mein Wunsch nach innerer Freiheit
verloren in alle Ewigkeit
Gebe mich den Klägen des Todes hin
Im ewigen Schlaf ohne Frieden
irgendwie identifizier ich mich mit dem text
Hamster
Balansar
Waldgeist
In glanzvoll wilder Schönheit
zeigt sich die Natur des Waldes.
Einzig beseelt durch des Waldgeists Güte
ist er der natürliche Wechsel von Leben und Tod
Ein Diener Gottes in seinen Gedanken versunken,
schreitet durch die erhabenen Bäume.
Der Geist der Natur erfüllt ihn mit Ruhe und Kraft.
Zufrieden geht er seines Weges.
Doch erblickt er tief im Gehölz,
in Fels geschlagen den Weg in die Erde.
Und so tragen ihn seine Füße
ins verborgene Reich.
Hell erleuchtet durch des Tages Licht
ruhend auf einem Stein -
ein schlagendes Herz.
Der Priester siehts als Teufelswerk
und zerstört das Wunder -
das Herz der Natur.
Im Augenblick des Waldgeists Tod
ein eis'ger Kältehauch das Land erfasst.
Das Sterben des Waldgeistes gleichsam dem der Natur.
Einsam fällt ein letztes Blatt auf den kalten Boden.
Hamster
Ich Idiot hab den Bandnamen falsch geschrieben
"Balnasar" heißen die Guten
____
Band: Bilskirnir
Song:
Einsamkeit
Wenn Du in einer lauen Sommernacht
Einsam am See sitzt
Umgeben von Wäldern
Die das Gebirge schützend bedecken,
Wenn Du fühlst,
Deinen Vorvätern so nah sein,
Wie Dir die Einsamkeit nahe ist,
Wenn Dein Geist angefüllt ist mit
Trauer,
Wut,
Hass und Schmerz,
Wie das firmament mit Sternen angefüllt ist
Wenn trotz alledem
Das Licht des Mondes Dein Herz erhellt
Und Pessimismus und Melancholie
Kurz der Hoffnung und Liebe zur Natur weichen,
Wie Feuer dem Wasser weicht,
Dann darfst Du Dich zufrieden loben,
Denn Du hast das höchste Stadium der Existenz erreicht:
Das lebenswerte Stadium der totalen Einsamkeit.
so schön...
Schattenwesen
I'm in a Coffin - Life is My Coffin (One Final Action)
My continued existence is worse than death
Yet I still live on
Trying to force apathy upon myself
To replace my depression with numbness
I tell myself that it’s worked…
That I don’t feel anything anymore…
But deep down, I know that I’ll never
Be anything resembling “positive”
Life is my coffin
And it’s time to shut the lid.
One final action
And this will all end…
One final action
And this will all end…
One final action…
I can’t fight the inevitable…
So I embrace it…
Embrace suicide…
I want to die alone and cold,
And hating myself for every moment of hope that I ever had
Catana
Könnte man hier mal paar Interpreten aufzählen? Außer Shining kenn ich da nix - und die Band ist schlecht.
Herrscher
| Zitat: |
Original von Catana
Könnte man hier mal paar Interpreten aufzählen? Außer Shining kenn ich da nix - und die Band ist schlecht. |
Stimme dir zu. Ich empfehle Leichenstätte.
brokenWings
Lifelover, Sterbend und Forgotten Tomb würden mir gerade einfallen.
Herrscher
Verzeiht mir, dass ich dieses Thema noch einmal hervorhole.
Wenn jemand Interesse an der Musik von Leichenstätte hat, bitte ich darum, sich zu melden.
Gruß