post mortis
Seance
Psychohriller, Horror
Land/Jahr Japan 2000
Achtung: könnte stark Triggern
Inhalt:
Jun, ein Medium, stellt spirituelle Kontakte zu Seelen her, die sich in Visionen und Halluzinationen manifestieren. Eines Tages bittet die Polizei sie um Hilfe, da ein Mädchen gekidnappt wurde. Juns Mann Koji, ein Tontechniker, zeichnet im Wald Geräusche auf. Dem gekidnappten Mädchen gelingt die Flucht und sie versteckt sich vor ihren Kidnappern in einem der Metallkoffer Kojis. Am nächsten Tag fühlt Jun eine Präsenz des Mädchens in ihrem Haus und sie finden das Mädchen tot, erstickt in Kojis Koffer vor. Jun überredet ihren Mann, die Leiche des Mädchens im Wald zu vergraben, um der Polizei dann den entscheidenden Hinweis auf ihren Verbleib zu geben. So erhofft sie sich, in der spirituellen Szene Ruhm und Anerkennung zu erhalten. Aber eines Tages finden die beiden das Mädchen in ihrem Haus vor.....
Dunkler, tiefschwarzer Psychothriller von Kyoshi Kurosawa der vielerorts mit (Pulse) Kairo verglichen wird. Seance bezieht sein Grauen aus der langsam anschleichenden Gänsehaut, die aus psychologischen Abgründen herauf kriecht und immer wieder unvergesslich düstere, schockierende Bilder zeigt. Ein Film von verstörender Unruhe und Grausamkeit.
buried~dreams
Schande (D 1999)
Inhalt:
Die Lehrerin Claudia Melzer und ihre jüngste Tochter Bénice leben mit dem Zahntechniker Josch Thorgau zusammen, einem verständnisvollen Mann, der sich bereitwillig um den Haushalt und das Mädchen kümmert. Alles könnte so harmonisch sein, wenn nicht Bénice sich immer mehr verschließen würde. Eines Tages entdeckt die Mutter zu ihrem Entsetzen eindeutige Spuren sexuellen Verkehrs in der Unterwäsche der Tochter. Die Mutter ist überzeugt, dass dafür nur der Vater des Kindes in Frage kommt, von dem sie seit Jahren geschieden werden will.
Bénice schweigt. Doch die Verhöre werden zunehmend zur Tortur für das Kind, das sich in eine Lüge flüchtet, weil es nicht wagt, den wahren Täter zu nennen. Als Bénice schließlich die Wahrheit sagt, will ihr keiner mehr glauben. Alle Beteiligten sind so mit der Tätersuche, Angriffen und Verteidigungen beschäftigt, dass sie gar nicht wahrnehmen, wie das Mädchen leidet...
post mortis
Der Sitz des Bösen
Film von Tilman Achtnich
Stefan B. ist ein pädophiler Gewalttäter. Die Richter attestierten dem Mann eine Persönlichkeitsstörung. Er sitzt im Maßregelvollzug statt im Gefängnis und wird therapiert. Wie lange das dauert, ob und wann er wieder freikommt, weiß niemand. Auch nicht, was in sei-nem Hirn anders läuft als bei "normalen" Menschen. Mit modernen bildgebenden Verfahren wie Kernspin und Magnetresonanz ist die moderne Hirnforschung den Wurzeln der Gewalt im Gehirn auf der Spur und stellt verstörende Fragen: Wenn die Gewalttaten durch Hirnanoma-lien erklärbar sind, können die Täter dann überhaupt anders gehandelt haben? Ist Stefan B. vielleicht gar nicht schuldig? Gerhard Roth, einer der renommiertesten Hirnforscher Deutschlands, behauptet gar, bewusst zu handeln sei ein Luxus, der in der Regel nicht existiert, und hält den freien Willen für eine Illusion - einen Trick des Hirns, der uns die Welt erträglich macht.
Der Film von Tilman Achtnich zeigt, wie weit moderne Hirnforschung die Ursachen von Gewalttaten erklären kann - oder auch nicht.
post mortis
Dreizehn
"Tracy (Evan Rachel Wood) ist 13 und ein glücklicher Teenager. Ihre Mutter Mel (Holly Hunter) liebt sie, ihr Bruder Mason (Brady Corbert) toleriert sie, ihre Lehrer schätzen sie.
Doch mit dem Beginn der Junior High School ändern sich ihre Werte. Das smarte, noch kindlich wirkende Mädchen empfindet sich als braven Streber und will viel lieber als cool, sexy und furchtlos wahrgenommen werden. So wie Evie (Nikki Reed), das gleichaltrige, aber viel erfahrenere, von den Jungs umschwärmte Supergirl der Schule.
Um sie und ihre In-Clique zu beeindrucken, stylt sich Tracy um und beschert Evie durch gestohlene Kreditkarten einen traumhaften Shopping-Tag. Von nun an sind die beiden Teens unzertrennlich. Fasziniert ahmt Tracy nach, was ihr Vorbild vorlebt. Entdeckt Drogen, den Reiz von Piercings, die Macht über Jungs und schließlich das Geheimnis des Sex.
Mitgerissen vom Rausch unbekannter Gefühle und Erfahrungen, verliert Tracy mehr und mehr jede Bodenhaftung. Sie stürzt in der Schule ab, rebelliert gegen das chaotische Leben ihrer allein erziehenden Mutter, die sie zwar liebt, deren Lebensweise sie aber verachtet.
Hilflos muss Mel zusehen, wie Vertrauen durch Entfremdung verdrängt wird und wie ihr Tracy immer mehr entgleitet. Für beide wird das Erwachsenwerden zur schmerzlichen Erfahrung, die bei Tracy – durch Evies Einfluss zur Selbstzerstörung führen wird, wenn niemand sie aufhält…
Weit entfernt vom märchenhaft-poppigen Partykosmos vieler Teenagerfilme brilliert DREIZEHN – ES PASSIERT SO SCHNELL mit seltener Authentizität und Leidenschaft. Der Film zeigt die Veränderung der Erlebenswelt, den Taumel der Gefühle und schließlich auch die Hilflosigkeit, die Teenager und Eltern in der Pubertät erfahren."
Suzie
"Gothika"
Die Psychiaterin Miranda Grey erwacht eingesperrt in ihrer eigenen Anstalt. Alles deutet darauf hin, dass sie ihren mann auf bestialische Weise umgebracht hat, aber sie hat keine Erinnerungen daran u niemand glaubt ihren Unschuldsbeteuerungen...
Baja
Schöne Bescherung
"Der Weihnachtsbaum glänzt im Kerzenschein und die ganze Familie hat sich zu einer besinnlich-harmonischen Runde zusammengefunden: Ein Traum von Weihnachten. Aber eben nur ein Traum. Traditionell veranstalten Clark Griswold und seine Familie ein weihnachtliches Truthahnessen. Für diesen Festtag hat Clark nur einen Herzenswunsch: Er möchte besinnliche Stunden im Kreise seiner Liebsten verbringen. Das ist eigentlich nicht zuviel verlangt. Doch angesichts der tollpatschigen Art, mit der Clark das ganze Jahr durchs Leben stapft, recht unwahrscheinlich. Nicht nur deshalb sieht seine treu sorgende Gattin Ellen dem Fest der Liebe eher mit Skepsis entgegen. Und das zu Recht: Kaum hat Clark im Gewirr der Lichterketten den Überblick verloren, steht auch schon sein abgebrannter Cousin Eddie samt Sippe vor der Tür. Spätestens jetzt können die Griswolds jeden Gedanken an eine besinnliche stille Nacht vergessen. Doch es kommt noch schlimmer: Der trinkfeste Eddie entführt wild entschlossen Clarks Chef, weil dieser seinen Angestellten die Weihnachtsgratifikation gestrichen hat. Nun ist Clarks Weihnachtsfest endgültig zum Desaster geraten..."
Uralter Film (1989), aber (zumindest für mich) jedes Jahr Pflicht. ZU GEIL!
paperwings
Das geheime Fenster
"Nachdem er seine Frau Amy (Maria Bello) in flagranti mit einem anderen Kerl erwischt hat, zieht sich Erfolgsautor Mort (Johnny Depp) in sein Haus in den Bergen zurück und leckt seine Wunden. Allerdings stört der aggressive Fremde John Shooter (John Turturro) bald die Stille. Er behauptet, Mort habe eine seiner Geschichten von ihm abgeschrieben – und beginnt mit gemeinem Psychoterror."
Also ich persönlich hab den Film schon mehrmals gesehen, damals sogar im Kino, und find ihn immer noch toll.
Leanne
Van Helsing
Der Dämonen- und Vampirjäger Van Helsing wird von einem katholischen Geheimbund nach Transsylvanien entsandt, um Dracula daran zu hindern, mit der Erfindung des Dr. Frankenstein seine untoten Nachkommen zu künstlichem Leben zu erwecken.
post mortis
Wilbur - Das Leben ist eins der schwersten
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TRAGIKOMÖDIE | DK/GB/S/F 2002 | Originaltitel: Wilbur begår selvmord
Regie: Lone Scherfig | Darsteller: Jamie Sives (Wilbur), Adrian Rawlins (Harbour), Shirley Henderson (Alice), Lisa McKinlay (Mary), Mads Mikkelsen (Horst), Julia Davis (Moira), Susan Vidler (Sophie), Lone Scherfig (Drehbuch), Anders Thomas Jensen (Drehbuch), Jørgen Johansson (Kamera), Joachim Holbek (Musik)
'Wäre ich doch nur tot!' Der labile Wilbur (Jamie Sives) ist seines irdischen Daseins überdrüssig und will sich das Leben nehmen - mit bescheidenem Erfolg. Ob er Tabletten schluckt, den Gashahn aufdreht oder versucht, sich die Pulsadern aufzuschneiden - immer geht etwas schief. Nicht zuletzt ein Verdienst seines 'Schutzengels'. Der Buchhändler Harbour (Adrian Rawlins), ein unverbesserlicher Optimist, holt seinen Bruder stets ins Leben zurück. So bleibt der Friedhof ein unerreichtes Traumziel - bis Wilbur irgendwann klar wird, dass das Leben doch nicht so schlecht ist, denn er hat sich verliebt - in Alice (Shirley Henderson), seine Schwägerin!
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post mortis
Unter dem Sand
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Wie in jedem Jahr verbringen Marie und Jean, ein Paar in den Fünfzigern, ihren Urlaub an der Atlantikküste. Während Marie kurz am Strand einschläft, geht ihr Mann schwimmen und verschwindet spurlos. Der Strand wird abgesucht, das Wasser - ohne Resultat. Es gibt keine Leiche und somit auch keinen Beweis seines Todes. Nach dem ersten Schock verweigert sich die Frau jeglicher Trauer, klammert sich an die Vorstellung, dass er noch lebt, schützt sich durch Verdrängung gegen die grausame Wirklichkeit. So ist Jean wie ein Geist in der Wohnung präsent: Sie erzählt ihm ihren Tagesablauf, von Freunden oder vom Job, kauft ihm sogar eine Krawatte. Sie versprüht Energie, zeigt keine Anzeichen von Niedergeschlagenheit und schwebt durch eine Scheinwelt. Ihre Freunde wollen ihr nicht wehtun und spielen das Spiel mit, deuten nur zaghaft auf einen Psychiaterbesuch hin. Maries beste Freundin Amanda versucht, Jean aus Maries Leben zu entfernen, indem sie sie mit dem Verleger Vincent zu verkuppeln versucht. Marie lässt sich auf eine Affäre ein, doch sie begeht ‚Ehebruch’, schläft in ihrer Fantasie mit beiden Männern gleichzeitig. Als Vincent sie zwingen will, der Realität, dem Tod von Jean, ins Auge zu sehen, schickt sie ihn mit beleidigenden Worten weg. Doch es wird immer schwerer, die Illusion aufrecht zu erhalten, immer schwerer, Jean zu sich zu rufen.
Auf den Anruf eines Kommissars, der ihr vom Fund einer Leiche berichtet, die man aus dem Meer gefischt habe und bei der es sich höchstwahrscheinlich um Jean handle, reagiert sie nicht. Doch dann konfrontiert sie der Zufall mit einer schmerzlichen Erkenntnis: Jean hatte anscheinend schon lange unter schweren Depressionen gelitten und sich nur mühsam mit Beruhigungstabletten unter Kontrolle halten können. Hat er doch Selbstmord begangen? Eine Frage, die sich Marie kaum zu stellen wagt, der sie aber auch nicht mehr ausweichen kann. Kurz entschlossen fährt sie zu ihrer Schwiegermutter. Suzanne Drillon lebt in einem Seniorenheim, ist aber geistig voll auf der Höhe. Grausam hält die alte Frau mit ihrer Meinung nicht zurück. Für sie hat sich Jean aus dem Staub gemacht, weil ihn das Leben mit Marie zu Tode langweilte, weil er ein neues Leben beginnen wollte. Marie fährt zurück an den Ort des Geschehens und sucht die Polizei und das Leichenschauhaus auf. Endlich scheint sie bereit, sich mit den Tatsachen abzufinden. Aber wieder findet sie im letzten Moment einen Ausweg aus der Realität. |
post mortis
Sophiiie!
Psychodrama, BRD 2002
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Sophie ist schwanger und weiß nicht von wem. In der Nacht vor dem Abtreibungstermin klaut sie ihrem Freund das Motorrad und rast selbstmörderisch durch die Stadt. Zu ihrer eigenen Überraschung bleibt sie unversehrt. Nun startet Sophie richtig durch.
Sie stellt das Motorrad ab und lässt sich entschlossen durch die Nacht treiben. Ob in der Biker-Bar, in Taxis, Animierlokalen oder im Rinnstein, Sophie provoziert die Männer mit ihrer Wut und ihrer Verachtung, erlebt Erniedrigung und Gewalt, immer auf der intensiven Suche nach etwas, das ihr Klarheit über sich und ihre Entscheidung verschaffen könnte. Als sie endlich weiß, was sie will, ist das Geschehen nicht mehr aufzuhalten.
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lexi123
*Kammerflimmern*
Der bleiche Crash (Matthias Schweighöfer) ist Rettungssanitäter aus Überzeugung. Mit Kollege Fido (Jan Gregor Kremp) streift er durch die Abgrün de menschlichen Elends, hilft besoffenen Pennern, misshandelten Frauen, Junkies. Dem Tod ist er schon als Kind begegnet: Seine Eltern starben bei einem Autounfall. Seither wird Crash von Träumen verfolgt. Sie enden immer mit der Vision einer Frau mit geöffneten Armen. Eines Tages glaubt er, sie in der hochschwangeren November (Jessica Schwarz) gefunden zu haben...Regiedebütant Hendrik Hölzemann verbindet magisches Kino à la Tom Tykwer mit harten, rea-listischen Alltagsbildern. Ein suggestiver Film mit Rhythmusstörungen, aber feinfühligen Figuren und großem Einfallsreichtum.
> 00.05 | 95 Min. | 9-035-926
versteckt
Einer flog über das Kuckucksnest
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Tragikomödie, USA 1975 FSK ab 16
Beschreibung: Korea-Veteran Randle Patrick McMurphy (Jack Nicholson) wurde wegen Verführung einer Minderjährigen verknackt. Im Arbeitslager will er sich allerdings nicht die Finger schmutzig machen und geht der Arbeit, wo immer möglich, aus dem Weg. Schon bald wird er zur Beobachtung in die Psychiatrie eingewiesen und McMurphy beschließt, dort zu bleiben – hier könnte er bis zum Ende der Haftstrafe eine ruhige Kugel schieben... McMurphy sorgt bald für ziemlich viel Wirbel in der Klinik, denn er ermuntert seine neuen Freunde zu etwas mehr Aktivität und bringt vor allem Schwester Mildred Ratched (Louise Fletcher) in Bedrängnis. Die Frau setzt den Insassen übel zu und treibt sogar einen in den Selbstmord. Als McMurphy versucht auszubrechen und schließlich die Oberschwester angreift, wird er ruhig gestellt... Packendes Porträt der Realität in der Irrenanstalt – diese Tragikomödie stellt sich die Frage, wer eigentlich normal ist und wer das zu entscheiden hat. Jack Nicholson, der heute seinen 70. Geburtstag feiert, in Höchstform!
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post mortis
Equilibrium
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Der dritte Weltkrieg ist vorbei, und die Menschheit lebt unter einer strengen Diktatur, in der sogar Gefühle verboten sind. Um zu emotionslosen Sklaven zu werden, müssen sich die Menschen ein Medikament spritzen, das sämtliche Gefühle unterdrückt. Wer sich weigert, wird eliminiert. John Preston gehört der Spezialeinheit an, die für die Morde an "Abweichlern" verantwortlich ist. Doch eines Tages setzt auch er das Medikament ab und gerät ins Fadenkreuz seiner Kollegen ... |
Meiner Meinung nach, sehr empfehlenswert mit hervorragenden schauspielerischen Leistungen von Christian Bale.
Baja
Die Frau am Ende der Straße
Eine idyllische Neubausiedlung am Rande von Hamburg. Der Umzug in die eigene Doppelhaushälfte bedeutet für Martina Schneider, ihren Mann Stefan und Sohn Daniel einen Neuanfang. Sie haben die enge Mietwohnung hinter sich gelassen und Martina kann nach einem Jahr Zwangspause endlich wieder in ihrem Beruf als Bibliothekarin arbeiten. Die Schneiders sind eine glückliche Familie. Stefan liebt seine Frau, mit der er durch Höhen und Tiefen gegangen ist. Für die lebendige und fantasievolle Martina ist er ihr Fels in der Brandung. Denn die Welt außerhalb ihres funktionierenden Mikrokosmos empfindet die hochsensible Frau oft als fremd und bedrohlich. Kaum jemand ahnt, wie viel Kraft es sie kostet, allen Anforderungen des Lebens gerecht zu werden. Das sensible Gleichgewicht der Familie wird empfindlich gestört, als die neuen Nachbarn in die bisher unbewohnte zweite Doppelhaushälfte ziehen. Evelin und Klaus Garbers sind sympathisch, suchen freundlich Kontakt. Die kleine Nachbarstocher Johanna wird Daniels liebste Spielkameradin. Die beiden Familien freunden sich an. Evelin Garbers ist offen, fröhlich und unkompliziert. Martina bewundert ihre neue Freundin und sie versucht, der patenten Nachbarin nachzueifern. Warum kann sie das Leben nicht so einfach nehmen wie Evelin? Martina setzt sich unter Druck, will in der Gemeinschaft der Siedlung wie eine 'ganz normale Frau' funktionieren. Als sie Anzeichen bei Stefan zu beobachten glaubt, die über ein nachbarliches Interesse an Evelin hinausgehen, kommen ihre Ängste wieder, die sie so erfolgreich unterdrückt hat. Der überhitzte emotionale Kessel von Martina explodiert, als Evelin ihr überglücklich erzählt, dass sie schwanger ist. Auch hier will Martina mitziehen, sie gibt vor, auch bald schwanger werden zu wollen. Doch Stefan weigert sich mit guten Gründen, auf ihren plötzlichen Kinderwunsch einzugehen. Es kommt zu einer heftigen Auseinandersetzung, nach der für Martina fest steht, dass nur er der Vater von Evelins ungeborenem Kind sein kann. Martinas verschobene Wahrnehmung setzen sich für sie zu einem erschreckenden Puzzle zusammen: In den Augen Martinas wird Evelin zu einem Eindringling, der ihre Familie und ihr Glück zerstören will. Mit allen Mitteln muss Martina dies verhindern.
Thomas ist verliebt
Thomas ist krank: Er hat Agoraphobie, das Gegenteil von Platzangst. Sprich: Thomas erträgt keine offenen Räume. Seit acht Jahren hat er sich in seiner Wohnung eingeschlossen, geht nicht vor die Haustüre und lässt auch niemanden zu sich hinein - nicht einmal seine eigene Mutter. In seinen vier Wänden hat Thomas es sich allerdings nett gemacht: Ein Gewächshaus, ein Aquarium und eine 3D-Multimedia-Anlage sorgen für Abwechslung, eine Versicherung und sein virtuelle Gespielin Clara kümmern sich um sein Wohlbefinden, mit der Außenwelt kommuniziert Thomas via Bildtelefon.
Um ihn aus seiner quasi-autistischen Routine zu reißen, hat ihn sein Psychologe ungefragt in einem virtuellen Single-Club gesteckt. Gleichzeitig erfährt Thomas, dass er die Dienste von Prostituierten auf Kosten seiner Versicherung nutzen kann. Von nun an kommt er also ständig in Kontakt mit Frauen, die ihn aus seinem selbst kreierten Käfig herauslocken wollen. Und tatsächlich: Als sich Thomas in die Prostituierte Eva verliebt, spielt er zum ersten Mal mit dem Gedanken, das Haus zu verlassen...
DeadlySilence
JIM CARROLL - IN DEN STRASSEN VON NEW YORK
mit Leonardo DiCaprio..
Ein wirklich klasse Film.
Wer ihn noch nicht kennt: Lohnt sich wirklich.
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Jim Carroll lebt in einem heruntergekommen Viertel von New York. Als 13jähriger erhält er von der renommierten katholischen High School auf Grund seines Basketballtalents ein Stipendium. Doch außerhalb des Spielfeldes verfällt er, zusammen mit seinem Freund Mickey, immer mehr den Drogen. Bald dreht sich im Leben von Jim Carroll alles um Drogen, Sex, Verbrechen und Gewalt. Seine Drogensucht führt dazu, dass er der Schule verwiesen wird und seine Mutter ihn aus der gemeinsamen Wohnung wirft. Seinem sozialen Abstieg steht nun nichts mehr im Wege und so rutscht er zusammen mit seinen Freunden immer weiter ab. All seine Erlebnisse hält er in seinen Tagebüchern fest, die ihm später dabei helfen, sich von den Drogen zu befreien.
Gothica777
Wollte mal fragen ob einer von euch den Flim oder das Buch die große Flatter kennt? Der Film ist ein 3 Teiler von 1979, es ist die Geschichte der beiden Jugendlichen Ricky und Schocker, die mit ihren Familien in einer Obdachlosensiedlung am Stadtrand von Berlin leben. Probleme mit den Eltern und Freunden sowie die Arbeitslosigkeit bestimmen ihren Alltag. Sie träumen davon, eines Tages der Tristess des Alltags und dem sozialen Elend entfliehen zu können, die große Flatter zu machen. Bei einem mißglückten Überfall auf ein Juweliergeschäft schlägt Ricky den Geschäftsinhaber nieder. Ricky und Schocker landen im Gefängnis. Also ich fand den aller erste klasse, auch das Buch ist super und sehr zu empfehlen. Finde es nur schade das der nicht mehr wiederholt wird im Fernsehn, und leider ist der auch nicht auf DVD erhältlich.
Sugar
Hallo Gothica777,
ich erinnere mich noch gut an diesen Mehrteiler, ich habe die Serie mit Begeisterung gesehen und auch das Buch gelesen. Die darstellerischen Leistungen sind mir noch lange in Erinnerung geblieben.
Da fragt man sich wirklich, warum die öffentlich-rechtlichen jeden Mist unendlich wiederholen oder Unsummen für neue Produktionen ausgeben, anstatt eine so qualitativ hochwertige Serie noch mal zu senden, es müsste ja nicht zur prime time sein.
Ähnliches gilt für den Mehrteiler "Tod eines Schülers" (lief Ende der Siebziger oder in den frühen Achtzigern) - vielleicht erinnert sich noch jemand daran? Die Thematik passt auch gut zu unserer Community hier. Ein Schüler hatte Selbstmord begangen, und in Rückblenden behandelte jede Folge einen Aspekt seines Lebens (Freundin, Schule, Elternhaus ect.), die zu seinem Suizid führten.
Sehr schade, das auch diese Produktion seit Jahren "auf Eis" liegt.
Sugar
Gothica777
Ja errinnere mich noch sehr gut an diese Serie, die wurde wenigstens vor ein paar Jahren noch mal wiederholt, glaube das war im 3 Sat. Fand das auch eine hochwertige Serie, und ist wirklich passend für diese Form hier. Waren 6 Teile gewesen. Und gab in 5 Teilen noch mal Rückblick auf sein Leben: Die Eltern, die Lehrer, die Mitschüler, die Freundin und Claus Wackner selber. Find auch das man die wiederholen kann, so wie auch die große Flatter. Jeder Mist wird ja auch unendlich wiederholt, mehr mals sogar und solche Filme geraden in vergessenheit, so wie auch die Kinder vom Bahnhof Zoo. Schließlich bezahlen wir ja auch die öffentlich rechtlichen Programme.
uze
Ghost Dog – Der Weg des Samurai
den gurnd dafür warum der film bisher (meines wissens nach) noch auf keinem privaten sender lief kann ich nicht verstehen. Das letzte mal im fernsehn hab ich den glaub ich auf arte gesehn.
Habe mir den film grade nach langer zeit mal wieder angeschaut um festzustellen das einige der zitate dort mich die letzten jahre immer wieder begleitet haben.
Mal abgesehn von der umgebung und der, ich sag mal, nebengeschichte auch wenn es wohl eigentlich die hauptgeschichte ist. Gibt es in dem film sehr viel tiefgründiges zwischen den zeilen was einem zum teil vielleicht erst auffällt wenn man ihn nochmal anschaut.
Meiner ansicht nach ist der film echt sehenswert und bietet jedem etwas der sich nicht nur berieseln lassen möchte, sondern auch seinen kopf benutzen mag beim schauen. Mittlerweile ist er wohl (zumindest in meiner gegend) leider aus den meisten videotheken verschwunden doch nachfragen lohnt sich in jedem fall.