Gothica777
Frage mich warum Leute gemobbt und fertig gemacht werde ? Nur weil sie vllt anders sind oder eine andere Einstellung haben. Merken die nicht wie verletzend das ist und wie weh das tut? Schließlich brennt sich sowas tief in die Seele ein und prägt einen für immer. Warum machen die das, welchen Vorteil haben die davon? einen andern fertig zumachen und zuerniedrigen. Warum wird auf den Gefühlen von anderen rumgetretten?
Mystica
hmm ich denke mobber haben selbst ein schwerwiegendes problem, zb starken aufmerksamkeitsentzug, vernachlässigung, vllt wurde auch auf ihnen selbst rumgehackt, oder vllt sogar gewalt in der familie - jedenfalls ist es definitiv ein krankhaftes verhalten, nicht einfach "aus spaß" das mit sicherheit darauf zurückführt dass sie sich selbst in irgendeiner form "niedrig" fühlen und erst an stärke in sich glauben, wenn sie andere als etwas noch "niedrigeres" darstellen als sich selbst.
im prinzip ist es ja immer die gleiche kette, auf gewalt folgt gewalt, die formen sind unterschiedlich.
Liliza
ja, sowas denke ich auch.
wobei ich mir vorstellen kann, daß es noch grausamer ist und sies schlicht aus langeweile oder ohne zu denken tun. daß es für die mobber viell. wirklich nur ein, aus ihrer sicht, harmloser spaß ist.
ich habe meiner familie erzählt, was mir in der schule passiert. ich habe es den lehrern erzählt. und alles was mir geraten wurde ist "ignorier es" und "das machen die bestimmt nicht einfach so" und später auf der arbeit durfte ich mir dann anhören "meinen sie nicht, daß sie das ETWAS zu eng sehen?"
ich denke, wer nicht selbst mobbingopfer war, der kann sich nichtmal vorstellen, wie man als mobbingopfer "kleinigkeiten" empfindet.
ich denke das schlimmste am mobbing ist nicht ein konkreter vorfall, sonder die zermürbende flut solcher "kleinigkeiten" der man ausgesetzt ist.
Dead Doll
Ich denke nunmal, dass es viele Menschen gibt, die das machen & sich nicht wirklich überlegen, was dies für den Betroffenen bedeutet. Man weiß es erst, wenn man selber einmal Opfer war. Aber meistens geht das von Alphatieren auf, die eh nie gemobbt werden. Traurig ist es schon irgendwie, dass manchen Menschen das Einfühlungsvermögen fehlt, aber das gibts leider nicht nur bei unerfahrenen jungen Menschen, sondern auch bei Älteren.
TheDying
Ich kenne das, wurde selbst über Jahre gemobbt. Tag täglich, jeden verdammten Tag in der Schule, besser gesagt im Gymnasium.
Es klingt schlimm, aber was Mobbing beim Opfer an schmerz auslöst, löst beim Täter Glücksgefühle aus. Was noch schlimmer, oder schmerzhafter ist das Mobbing für den Täter nach einer Zeit zu Gewohnheit wird. Es kann durch die Schadenfreude die der Täter empfindet auch zur psychischen Sucht werden. Der Täter wird sozusagen zum Mobbingjunkie, er wird süchtig nach der Schadenfreude die er dabei empfindet. Schadenfreude ist leider auch eine Art von Glücksgefühl.
Fakt ist das viele Menschen die gemobbt werden nach einer Zeit depressiv werden. Und wenn man dem wirklich nichts entgegnen kann hat man nie das Gefühl wie es ist wenn man jemanden anderen runter macht.
Mein Schluss daraus ist das Personen in hohen Berufsrängen eigentlich nie wegen Mobbing in Schulen oder bei der Arbeit depressiv waren. Das also nicht kennen. Weil bei durch Mobbing depressive Menschen keine Lust mehr haben was für Arbeit oder für Schule zu tun. Das heißt das die wenigsten Richter, Anwälte usw. jemals gemobbt wurden. Was wiederum bedeutet, dass sie keine richtigen Entscheidungen in diesem Bereich des Rechts treffen können. Also wird es in diesem Bereich nie richtig gerechte Entscheidungen geben.
mdr
| Zitat: |
Original von Mystica
hmm ich denke mobber haben selbst ein schwerwiegendes problem, zb starken aufmerksamkeitsentzug, vernachlässigung, vllt wurde auch auf ihnen selbst rumgehackt, oder vllt sogar gewalt in der familie - jedenfalls ist es definitiv ein krankhaftes verhalten, nicht einfach "aus spaß" das mit sicherheit darauf zurückführt dass sie sich selbst in irgendeiner form "niedrig" fühlen und erst an stärke in sich glauben, wenn sie andere als etwas noch "niedrigeres" darstellen als sich selbst.
im prinzip ist es ja immer die gleiche kette, auf gewalt folgt gewalt, die formen sind unterschiedlich. |
woah.. das zeigt mal wieder wie kaputt unsere gesellschaft ist.. ich will gar nicht wissen wie das dann in 20/30 jahren zugeht
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Original von Liliza
ich denke, wer nicht selbst mobbingopfer war, der kann sich nichtmal vorstellen, wie man als mobbingopfer "kleinigkeiten" empfindet. |
ja genau, es sind diese kleinigkeiten.. wenn man die jemandem erzählt, bekommt man nur sowas zu hören wie "stell dich nicht so an" oder "du übertreibst" und ganz shclimm ist es dann, wenn man hört "die machen das ja nicht einfach so, du könntest ruhig mal netter zu denen sein!" -_-
nur jeden tag eine kleinigkeit (haha,
eine) sind dann mit der zeit auch hunderte und das tägliche wissen, dass morgen sowas sicher wieder kommt, macht einen fertig..
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Original von Dead Doll
Ich denke nunmal, dass es viele Menschen gibt, die das machen & sich nicht wirklich überlegen, was dies für den Betroffenen bedeutet. |
ich kann da nur von meinen erfahrungen sprechen, aber bei "meinen" tätern hab ich shcon den eindruck, dass die nie wirklich drüber nahcgedacht haben.. es hatte ja eigentlich nie eine konsequenz für sie, oder zumindest keine ernsthafte..
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Original von TheDying
Fakt ist das viele Menschen die gemobbt werden nach einer Zeit depressiv werden. Und wenn man dem wirklich nichts entgegnen kann hat man nie das Gefühl wie es ist wenn man jemanden anderen runter macht.
Mein Schluss daraus ist das Personen in hohen Berufsrängen eigentlich nie wegen Mobbing in Schulen oder bei der Arbeit depressiv waren. Das also nicht kennen. Weil bei durch Mobbing depressive Menschen keine Lust mehr haben was für Arbeit oder für Schule zu tun. Das heißt das die wenigsten Richter, Anwälte usw. jemals gemobbt wurden. Was wiederum bedeutet, dass sie keine richtigen Entscheidungen in diesem Bereich des Rechts treffen können. Also wird es in diesem Bereich nie richtig gerechte Entscheidungen geben. |
da ist wieder dieser verdammte teufelskreis.. jetzt sollte ich mir wahrscheinlich denken "ich werd was ändern, damit mit niemand mehr so etwas durchmachen muss, was ich erlebt habe", aber dazu fehlt mir ehrlich gesagt die kraft.. (da wären wir wieder bei den depressionen)
und plötzlich erscheint einem ein amoklauf wieder mal als das einzig sinnvolle, wenn man dahingehend etwas ändern will -_-
Gothica777
| Zitat: |
Original von Liliza
ich denke, wer nicht selbst mobbingopfer war, der kann sich nichtmal vorstellen, wie man als mobbingopfer "kleinigkeiten" empfindet.
ich denke das schlimmste am mobbing ist nicht ein konkreter vorfall, sonder die zermürbende flut solcher "kleinigkeiten" der man ausgesetzt ist. |
Da kann ich Dir nur zustimmen , denn die vielen kleinigkeiten machen das und dann kommen jenachdem noch die größeren vorfälle hinzu. Kenne auch die Sprüche nur zu gut wie "Stell Dich nicht so an" oder "Höre doch einfach nicht hin, ignoriere das ganze doch, dann hören die schon auf" Was wissen die schon wie es in einen aussieht, wenn man nie Mobbing-Opfer war.
Sad_Angel
| Zitat: |
Original von Liliza
ich denke, wer nicht selbst mobbingopfer war, der kann sich nichtmal vorstellen, wie man als mobbingopfer "kleinigkeiten" empfindet.
ich denke das schlimmste am mobbing ist nicht ein konkreter vorfall, sonder die zermürbende flut solcher "kleinigkeiten" der man ausgesetzt ist. |
Der Meinung bin ich auch - wer das nicht selbst erlebt hat, kann sich so etwas nicht einmal annährend vorstellen. Und gerade die Vielfalt der Kleinigkeiten ist es ja dann auch, was die Angst vor einem grösseren Vorfall so richtig schürt.
Gothica777
| Zitat: |
Original von Sad_Angel
Der Meinung bin ich auch - wer das nicht selbst erlebt hat, kann sich so etwas nicht einmal annährend vorstellen. Und gerade die Vielfalt der Kleinigkeiten ist es ja dann auch, was die Angst vor einem grösseren Vorfall so richtig schürt. |
Da kann ich mich nur anpassen. Wer noch nie Mobbing-Opfer war, kann nicht nach vollziehn wie das ist und wie weh das tut. Das man dann vor einem größeren Vorfall dann Angst hat ist ganz normal finde ich. Die Mobben finden das spaßig und cool. Ich finde sowas weder Lustig noch Cool, denn das ist eine schwere seelische Verletzung.
Sad_Angel
| Zitat: |
Original von Gothica777
Die Mobben finden das spaßig und cool. Ich finde sowas weder Lustig noch Cool, denn das ist eine schwere seelische Verletzung. |
Ich kann es ehrlich nicht verstehen, wie man es spassig und cool finden kann, jemand anders zu mobben. Immerhin verletzt man damit ja jemand anders sehr schwer, immer seelisch und manchmal auch noch körperlich dazu. Wie krank müssen die Mobber im Kopf sein?
Crystal
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Original von TheDying
Mein Schluss daraus ist das Personen in hohen Berufsrängen eigentlich nie wegen Mobbing in Schulen oder bei der Arbeit depressiv waren. Das also nicht kennen. Weil bei durch Mobbing depressive Menschen keine Lust mehr haben was für Arbeit oder für Schule zu tun. Das heißt das die wenigsten Richter, Anwälte usw. jemals gemobbt wurden. Was wiederum bedeutet, dass sie keine richtigen Entscheidungen in diesem Bereich des Rechts treffen können. Also wird es in diesem Bereich nie richtig gerechte Entscheidungen geben. |
Das sehe ich überhaupt nicht so. Ich denke schon, dass Menschen, die durchs Mobbing depressiv wurden auch wieder Lust auf die Arbeit oder Schule bekommen können und auch einige "Mobbingopfer" in den höheren Berufsrängen vertreten sind.
Gothica777
| Zitat: |
Original von Sad_Angel
Ich kann es ehrlich nicht verstehen, wie man es spassig und cool finden kann, jemand anders zu mobben. Immerhin verletzt man damit ja jemand anders sehr schwer, immer seelisch und manchmal auch noch körperlich dazu. Wie krank müssen die Mobber im Kopf sein? |
Das frage ich mich auch, wie krank müssen die im Kopf sein?? Die wissen garnicht was die damit anrichten und das, das einen fürs Leben seelisch prägt. Frage mich was die davon haben.
Mystica
ich vermute selbstbestätigung oder einfach einen befriedigten sadismus, wie ein bedürfnis halt
Gothica777
| Zitat: |
Original von Mystica
ich vermute selbstbestätigung oder einfach einen befriedigten sadismus, wie ein bedürfnis halt |
Da gibt es aber bestimmt andere Möglichkeiten um seine Bedürftnise zubefriedigen, muss dafür ein anderer drunter leiden? Die sollten mal überlegen was die damit einen antun. Die haben keine Ahnung wie welche seelischen Verletzungen die einen damit antun. Sowas läuft einen ein Leben lang hinterher. Also mir läuft das heute noch hinterher was in der Schule abgegangen ist, auch wenns noch solange her ist, das hat sich bei mir eingebrannt.
Mystica
das problem ist dass mobber wohl ganz offensichtlich nicht fähig sind mitleid für ihre opfer zu empfinden, deshalb suchen sie sich diesbezüglich keine hilfe oder alternative. dass deren eltern oft gar nichts davon mitbekommen, zeigt ja schonmal, dass sie sich meistens gar nicht für ihre kinder interessieren.
und so bringt es den kreislauf zum drehen, weil keiner hinschaut.
Gothica777
| Zitat: |
Original von Mystica
dass deren eltern oft gar nichts davon mitbekommen, zeigt ja schonmal, dass sie sich meistens gar nicht für ihre kinder interessieren.
und so bringt es den kreislauf zum drehen, weil keiner hinschaut. |
Das ist richtig so war es auch bei einigen gewesen, die mich gemobbt haben, den Eltern war es egal was ihre Kinder machen oder wie ihre Schulleistungen waren. Weiß nur von einem das der panische Angst vor seinem Vater hatte, der muss zu Haus oft Prügel gezogen haben, den Frust hat der sich dann halt woanders ausgelassen.
Sad_Angel
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Original von Mystica
dass deren eltern oft gar nichts davon mitbekommen, zeigt ja schonmal, dass sie sich meistens gar nicht für ihre kinder interessieren.
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Da habe ich auch schon des Öfteren darüber nachgedacht und das trifft bestimmt auch auf einige zu. Oder vielleicht sind es auch Menschen, die zu Hause in irgendeiner Weise unterdrückt werden und dann auf dem Weg des Mobbens versuchen, ihre Überlegenheit auszuspielen.
Gothica777
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Original von Sad_Angel
....die zu Hause in irgendeiner Weise unterdrückt werden und dann auf dem Weg des Mobbens versuchen, ihre Überlegenheit auszuspielen. |
Da hast Du richtig überlegt, habe es eben schon angeprochen. Da fällt mir ein, das der schlimmste Mobber von mir, der ging zwar nicht auf meine Schule, wohnte aber nur ein paar Häuser weiter von mir. Zu Hause extrem unterdrück worden ist. Er hat von seinem Vater bei dem er lebte, oft Prügel gezogen. Auch seine Mutter hat ihn sehr unter Druck gesetzt, sie wollte das er das Abitur macht. Aber das er bei ihr lebte wollte sie auch nicht, so wurden seine Stiefgeschwister von ihr auch noch bevorzugt. Ist nur mal ein kleines Beispiel.
denkerle
dem bisher geschrieben kann ich mich grösstenteils anschliessen, ausser einem punkt wo es darum geht das gemobbte nicht in höheren berufspositionen anzufinden sind. da will ich stark wiedersprechen.
es ist doch auch oft so das man gemobbt wird weil man einafch besser ist, das seh ich jeden tag bei mir in der schule. klar, keine frage das die depris und die selbstzweifel der karriere im weg stehen können, aber wenn man sich hilfe holt besteht durchaus die chance das man sich in seinem job durchsetzen kann und sich auch in eine führungsposition arbeiten kann.
einige die ganz oben sind, haben es im leben nicht leicht gehabt.
mdr
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Original von denkerle
dem bisher geschrieben kann ich mich grösstenteils anschliessen, ausser einem punkt wo es darum geht das gemobbte nicht in höheren berufspositionen anzufinden sind. da will ich stark wiedersprechen.
es ist doch auch oft so das man gemobbt wird weil man einafch besser ist, das seh ich jeden tag bei mir in der schule. klar, keine frage das die depris und die selbstzweifel der karriere im weg stehen können, aber wenn man sich hilfe holt besteht durchaus die chance das man sich in seinem job durchsetzen kann und sich auch in eine führungsposition arbeiten kann.
einige die ganz oben sind, haben es im leben nicht leicht gehabt. |
stimmt. obwohl das bei mir ne echt shclimme zeit war, wies dann vorbei war hatte ich einen notendurchschnitt von 1,4 und war die 2. beste und der großteil wurde jedes jahr nur sehr knapp versetzt..